Seit 2006 werden Fördermöglichkeiten für den Flakensteg geprüft und Mittel beantragt. Die Stadt hat bereits 170.000 € in der Zeit von 2006 bis 2011 für vorbereitende Maßnahmen und das Herausheben der Stahlwerkbauwerks investiert.
Die Stadtverwaltung hat im Februar 2012 erneut wie bereits mehrfach informiert einen Fördermittelantrag über das Förderprogramm DSI (Denkmalschutz- Sonderprogramm III) beim Beauftragten für Kultur und Medien eingereicht.
Mit Schreiben vom 29.05.2012 des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege wurde der Stadt Erkner mitgeteilt, dass für das Förderobjekt Flakensteg die Vergabe von Bundesmitteln in Höhe von 180.000 € vorgesehen ist.
Mit Nachweis der gesicherten Finanzierung durch die Stadt Erkner hinsichtlich des Eigenanteils wird der Zuwendungsbescheid zugereicht.
Im Ergebnis der Prüfung der Finanzierung ergab eine aktuelle Kostenerfassung für die Fertigstellung des Vorhabens Kosten in Höhe von noch 600.000 €. Mit Förderung des Vorhabens in Höhe von 180.000 € ist von der Stadt Erkner für die Fertigstellung noch ein Eigenanteil in Höhe von ca. 420.000 € aufzubringen.
Die erhöhten Kosten sind im Wesentlichen der Baupreisentwicklung, den erhöhten Stahlpreisen und der Kostensteigerung für den Schwarz- Weiss- Bereich sowie der Kosten der Entsorgung geschuldet. In diesen Kosten nicht enthalten sind für ggf. unvorhergesehene Leistungen und Folgeleistungen.
Die Baupreisentwicklung in dem letzten halben Jahr hat sich auch bei anderen Maßnahmen der Stadt Erkner in Wertung der Ausschreibungen deutlich abgezeichnet.
Die Stadt kann in den nächsten Jahren keine Mittel zur Deckung des Eigenanteils für den Flakensteg aufbringen, da laufende Maßnahmen wie der Umbau der Löcknitzschule, der Sportplatz und wichtige Straßenbauvorhaben noch fertig zu stellen sind. Eine Splittung der Maßnahme ist aus bautechnischen Gründen nicht möglich.
Im Hauptausschuss am 12.06.2012, hat die Stadtverwaltung den aktuellen Sachstand erörtert.
Die Stadtverwaltung nahm daraufhin Kontakt mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum auf.
Am 21.06.2012 fand eine Beratung beim Landesamt statt.
In Auswertung der Beratung ist festzustellen:
- dass eine Förderung max. bis zu 50 % erfolgt,
- dass Mittel für das neu aufgelegte Programm (DSI IV) i. H. von 120.000 € ohne
Eigenanteil begründet beantragt werden können,
- weitere Möglichkeiten der Finanzierung durch Dritte (Anträge, Schreiben an Bund
und Land) sind zu prüfen,
und ein nochmaliges Treffen beim Landesamt im November 2012 erfolgen wird.