Die Stadt Erkner hat 2013 mit verschiedenen Printmedien, wie den Broschüren "Sehens- und Lebenswertes Erkner", mit dem dazugehörigen Adressenverzeichnis und "Erkner Kultur" begonnen, verstärkt für die kulturelle Seite unserer Stadt zu werben.

Bereits im Gerhart-Hauptmann-Jahr 2012 war die Kultur mehr in den Fokus des Interesses gelangt.

Zu den Aktivitäten im Gerhart-Hauptmann-Jahr 2012 gehörte der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom Dezember 2012, dass die Stadt Erkner den Zusatznamen Gerhart-Hauptmann-Stadt tragen soll.
  
Die Gerhart-Hauptmann-Projektgruppe, in der wichtige Erkneraner Vereine und Institutionen sowie alle Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung vertreten waren, erarbeitete 2013 ein Eckpunkte-Papier zur Dachmarke Gerhart-Hauptmann-Stadt, das von der Stadtverordnetenversammlung zustimmend zur Kenntnis genommen wurde.
     
Aus der Projektgruppe Gerhart-Hauptmann-Stadt ging das Gerhart-Hauptmann-Forum Erkner hervor, in dem weitere Aktivitäten diskutiert werden.
Die nächsten Termine:
- Mittwoch, 15.02.2017, 16:30 Uhr, im Gerhart-Hauptmann-Museum
- Mittwoch, 17.05.2017, 16:30 Uhr, im Gerhart-Hauptmann-Museum
- Mittwoch, 19.07.2017, 16:30 Uhr, im Gerhart-Hauptmann-Museum
- Mittwoch, 18.10.2017, 16:30 Uhr, im Gerhart-Hauptmann-Museum
Interessierte Gäste sind willkommen.

Ansprechpartner:
Frau Dr. Elvira Strauss, E-Mail: Elvira_strauss(@)web.de
Herr Lothar Eysser, E-Mail: l.eysser(@)erkner-online.de 

Bilanz der Gerhart-Hauptmann-Tage 2016



Vielfalt auf hohem Niveau
  
Die Vielfalt der Veranstaltungen der Gerhart-Hauptmann-Tage 2016 war beachtlich: zwei Konzerte, je eine Theateraufführung,  Filmvorführung, Dichterlesung, Fotoausstellung, eine Veranstaltung für Kinder, einen Vortrag sowie zwei Sonderführungen. Alle Veranstaltungen zeichneten sich durch ein ausgesprochen hohes Niveau aus.
Schon das Eröffnungskonzert mit dem Dresdner Streichtrio war ein erster Höhepunkt.  Die Weltklasse-Musiker Jörg Faßmann, Sebastian Herberg und Michael Pfaender spielten Wolfgang Amadeus Mozarts Divertimento für Streichtrio und Ludwig van Beethovens Streichtrio op.3 und begeisterten die Zuhörer. 400 Euro wurden für das Weihnachtsoratorium am 3.Advent in der Genezareth-Kirche gespendet.
Der Ort der Veranstaltung in der Kirche wurde als bewusst gesetztes Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen Kirche, Museum und Stadt wahrgenommen. Pfarrer Schwarz bemerkte: „Schön, miteinander auf dem Weg zu sein in unserer Stadt!“
Die Filmvorführung „Bahnwärter Thiel“ (DDR 1982) stieß vor allem beim Erkneraner Publikum auf großes Interesse, es blieb kaum ein Platz frei. „Bahnwärter Thiel“ gehört einfach wie „Mutter Wolffen“ zur Gerhart-Hauptmann-Stadt Erkner.
Vor ausverkauftem Haus fand die Aufführung des Dramas „Einsame Menschen“ statt. Hauptmann hatte die Handlung seines frühen Werkes in seine privaten Wohnräume in Erkner verlegt. Erstmals wurde das Stück nun auch in diesen Räumen gezeigt. Die Inszenierung durch das „Büro Steinheimer“ ging unter die Haut, nicht zuletzt durch die hervorragenden Schauspieler. In der Hauptrolle glänzte Felix Lüke, bekannt aus der Berliner Schaubühne.
Der Vortrag von Prof.Overgaauw gab einen interessanten Einblick in den umfangreichen Nachlass Gerhart Hauptmanns und über die Wege des Nachlasses zur Staatsbibliothek.
Die Fotoausstellung „Lebensbilder“ entstand in Zusammenarbeit des Gerhart-Hauptmann-Hauses Agnetendorf, der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft, der Staatsbibliothek zu Berlin Preussischer Kulturbesitz und dem Museum der Stadt Breslau. Die deutsch-polnische Sonderschau zeigt sowohl den Privatmann als auch den Medien-Profi  Gerhart Hauptmann, der sich geschickt zu inszenieren wusste.
Die „Poeten vom Müggelsee“ sehen sich in der Tradition des um die Wende des vorigen Jahrhunderts wirkenden Friedrichshagener Dichterkreises. So wie damals Berliner Literaten Gerhart Hauptmann in Erkner besuchten, so lasen jetzt die Poeten aus Friedrichshagen im Hauptmann-Haus ihre Gedichte. Der 87-jährige Karl Wolfgang Bartel trug zum Abschluss des gelungenen Abends ein spontan entstandenes, humorvolles Gedicht vor mit der Frage, was wohl Gerhart Hauptmann dazu sagen würde, könnte er die Poeten von heute in seinem Haus hören.
Einen Liederabend mit italienischen Liedern und lateinamerikanischer Musik gab es als Abschlusskonzert. Im ausverkauften Gerhart-Hauptmann-Museum riefen der in Erkner lebende chilenische Tenor Felipe Rojas und die ihn begleitenden Musiker zu Recht Beifallsstürme hervor.
Nicht nur in qualitativer, sondern mit insgesamt knapp 400 Besuchern auch in quantitativer Hinsicht waren die Gerhart-Hauptmann-Tage 2016 ein großer Erfolg. Freuen wir uns jetzt schon auf 2017!
 
Lothar Eysser
Gerhart-Hauptmann-Forum Erkner

  

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