Barrierefreie Stadt Erkner



Rollstuhlfahrer benötigen Rampen bzw. Aufzüge, doch anders als wir denken, reicht das nicht aus, um Barrierefreiheit zu schaffen.
    
Der Begriff "barrierefrei" ist vielfältig und bezieht sich auf Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und auf unterschiedliche Lebensbereiche. Auf alle Bedürfnisse gleichzeitig einzugehen, bedeutet hohen Aufwand und hohe Kosten und wird sich auch nicht immer umsetzen lassen. Die Herstellung von Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und in öffentlichen Gebäuden ist ein langwieriger Prozess. Barrierefreiheit für alle ist ein Ideal, dem sich die Realität annähern sollte.
     
Der barrierefreie Umbau unserer Stadt, unserer Gebäude und öffentlichen Einrichtungen, unserer öffentlichen Räume wird von vielen privaten und öffentlichen Akteuren getragen. Sie sind einzubeziehen und anzuhören.
   
Nicht nur gesetzgeberische Auflagen sollen erfüllt werden. 
   
Inklusion setzt einen Perspektivwechsel im Denken voraus. Durch die Anwendung unseres Konzepts soll eine möglichst weitreichende Barrierefreiheit gesichert werden.
   
Wo Behinderung als Ausdruck gesellschaftlicher Vielfalt angenommen und in politische Instrumente der Gleichberechtigung übersetzt wird, da ist der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft geöffnet.
  
Es bleibt noch viel zu tun, um die Barrieren in den Köpfen und Herzen zu überwinden.


14.03.2017

Auswertung und Ausblick Maßnahmen Barrierefreie Stadt Erkner 2016/2017

  
Wie in jedem Jahr wurden auch 2016 Baumaßnahmen umgesetzt oder begonnen, um dem Ziel „Barrierefreie Stadt“ wieder ein Stück näher zu kommen. Die Auswertung der Maßnahmen sowie den Ausblick für 2017 finden Sie hier.


07.10.2015

Konzept "Barrierefreie Stadt 2015"

(Aktualisierung und Fortschreibung des Maßnahmenkonzeptes 2010) 
  
Die Stadt Erkner hat sich mit dem Beitritt zur Erklärung von Barcelona dazu bekannt, die Situation für Menschen mit Handicap weiter zu verbessern.
  
Am 04.05.2010 hat die Stadtverordnetenversammlung Erkner daher das “Maßnahmenkonzept für eine barrierefreie Stadt Erkner“ erstmals beschlossen und darin eine Fortschreibung des Konzeptes für das Jahr 2015 vorgesehen.
  
Auf dieser Grundlage wurde und wird Erkner in den kommenden Jahren zum Wohl aller körperlich behinderter, sinnesbehinderter und geistig behinderter Menschen zu einer barrierefreien Stadt entwickelt. Im Ergebnis sollen alle Behinderten möglichst selbständig am öffentlichen Leben teilnehmen können.
     
Mit dem Konzept werden bauliche Maßnahmen und weitergehende Ausführungen zur sozialen Umfeldgestaltung sowie zur Umsetzung der Maßnahmen getroffen.
  
Der Konzeptentwurf wurde erstmalig in allen Fachausschüssen im Juni 2015 vorgestellt und beraten. Daraufhin wurde eine Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Konzeptes „Barrierefreie Stadt Erkner“ (Stand: 06/2015) in Form einer öffentlichen Auslegung vom
06. Juli bis einschließlich 06. August 2015 im Rathaus sowie auf der Internetseite der Stadt durchgeführt. Parallel dazu fand eine Beteiligung der Vereine und Betroffenenverbände statt. Nach der Wertung und Einarbeitung der eingegangenen Hinweise und Anregungen wurde das aktualisierte und fortgeschriebene Maßnahmenkonzept in der Fassung von August 2015 durch die Stadtverordnetenversammlung Erkner am 29.09.2015 gebilligt.
  
Durch die Anwendung des aktualisierten Maßnahmenkonzeptes soll eine möglichst weitreichende Barrierefreiheit gesichert werden.
   

Das Konzept 2015 sowie eine zusammenfassende Präsentation finden Sie unter folgenden Links:
  
Barrierefreie Stadt Erkner - Aktualisierung und Fortschreibung des Maßnahmenkonzeptes 2010, einschließlich Maßnahmenkataloge 1 und 2

Präsentation Barrierefreie Stadt Erkner 2015
  
Ein Leseexemplar des Konzeptes liegt zudem in der Stadtbibliothek und an der Rathausinformation der Stadt Erkner für Interessierte bereit.


Quadratisch, praktisch, gut - ab sofort ist die neue Broschüre zum Maßnahmenkonzept „Barrierefreie Stadt Erkner“ im handlichen 15 x 15 cm Format in der Infoauslage im Rathaus sowie in ausgewählten Einrichtungen in der Stadt erhältlich bzw. steht hier als Download zur Verfügung.
Die Broschüre richtet sich an Betroffenenverbände, Bürgerinitiativen, Parteien, Vereine und sonstige interessierte Personen.

 

   

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