Energieberatung und Fördermöglichkeiten



Das Thema „Energie“ ist ein weites Feld und zudem eines mit vielen Fachbegriffen. Hinzu kommt, dass sich die Gesetzeslage und Förderprogramme häufig ändern.
Deshalb sollte sich ein Nicht-Fachmann nicht scheuen, Beratungsangebote anzunehmen. An dieser Stelle wird auf ausgewählte Möglichkeiten der Energieberatung hingewiesen:
  
• Verbraucherzentrale
• Heizkostenspiegel
• Förderdatenbank
• Expertenliste für Förderprogramme des Bundes
• Weitere Informationsangebote
   
Welche Anlaufstelle für Sie die richtige Adresse ist, hängt vom Anliegen ab. Zur ersten Orientierung werden hier die Hauptinhalte der Beratungsangebote dargestellt: 
  
Verbraucherzentrale
  
Private Verbraucher können sich mit ihren Anliegen und Fragen zu folgenden Themen an die Verbraucherzentrale wenden:
• Ärger mit Versorgern
• Anbieterwechsel
• Energiespartipps
• Nutzung erneuerbarer Energien
• Gebäudesanierung
• Heizungssysteme
• Klimaschutz
• Wohnen
• Musterbriefe Energie
• Bau-/Wohnberatung in Brandenburg (z. B. zur Heizkostenabrechnung)
• Energieberatung in Brandenburg
  
Sie können z. B. die regelmäßige Sprechstunde der Verbraucherzentrale zur Energiesparberatung nutzen. In der Nähe von Erkner befinden sich zwei Beratungsstellen, eine in Strausberg und eine weitere in Fürstenwalde:
  
Verbraucherzentrale Brandenburg
Beratungsstützpunkt Strausberg (Energiesparberatung)
Hegermühlenstraße 58, Raum E 23 (Erdgeschoss der Stadtverwaltung),
15344 Strausberg
Öffnungs- und Beratungszeiten: Jeden ersten Donnerstag im Monat 16 bis 19 Uhr
  
Verbraucherzentrale Brandenburg
Beratungsstützpunkt Fürstenwalde (Energiesparberatung)
Mühlenstraße 25 (Stadtteilbüro auf dem Hof), 15517 Fürstenwalde/Spree
Öffnungs- und Beratungszeiten:
Jeden zweiten Donnerstag im Monat 14 bis 18 Uhr
  
Landesweites Termintelefon: 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr 9 - 18 Uhr)
Eine Terminvereinbarung ist erforderlich.
Online-Terminanfrage unter
http://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/strausberg bzw. http://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/fuerstenwalde 
  
Die Energieberatung wird finanziert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Für einfache Verbraucherberatung ist beispielsweise ein Unkostenbeitrag von 5 Euro zu entrichten. Für Empfänger von Transferleistungen ist die Beratung kostenlos.
  
Alle Anlaufstellen im Land Brandenburg finden Sie unter http://www.vzb.de. Hier werden neben dem standardmäßigen Beratungsangebot von Zeit zu Zeit auch Sonderaktionen angekündigt.
  
Kostenpflichtige Beratung: An die Beratung in der Sprechstunde kann sich eine Energieberatung bei Ihnen zu Hause anschließen. Ebenso sind vorsorgende Energie-Checks bei Ihnen zu Hause möglich: Basis-Check, Gebäude-Check, Effizienztechnik-Check.


Heizspiegel
  
Unter der Internetadresse http://www.heizspiegel.de/ finden Sie viele hilfreiche Informationen und Tipps zum Thema „Richtig Heizen“.  
  
Expertenliste für Förderprogramme des Bundes
  
Für alle die, die z. B.
• die Vor-Ort-Beratung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
  (BAFA),
• das Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren der Kreditanstalt für
  Wiederaufbau (KfW) oder
• das Programm RENplus „Rationelle Energieverwendung“ der Investitionsbank
  des Landes Brandenburg (ILB)
in Anspruch nehmen wollen, gibt es unter
https://www.energie-effizienz-experten.de
das Portal „Expertenliste für Förderprogramme des Bundes“. Das Portal hilft beim Finden eines zugelassenen Beraters für das jeweilige Programm.
Die bundesweit kostenlose Energie-Hotline 0800 0736734 steht Ihnen für alle Fragen rund um die Themen energetisches Bauen und Sanieren und zur Expertensuche zur Verfügung.
  
Weitere Informationsangebote
  
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat eine Themenseite eingerichtet, die zu vielen energierelevanten Inhalten aktuelle Links enthält. Das gilt z. B. für die Themen
• Neubau und Sanierung von Wohngebäuden
• Übersichten Strom sparender Haushaltsgeräte
• Anbieterwechsel und Streitschlichtung
• Informationen, Beratung und Antragsformulare zur Förderung

Weitere Informationen...

Fördermöglichkeiten im Energiebereich



Im Energiebereich bestehen zahlreiche Fördermöglichkeiten. Die „Förderlandschaft“ ist jedoch ständig in Bewegung.
Ein umfassender Dienst mit ständiger Aktualisierung ist die Förderdatenbank des Bundes. Dort sind EU-, Bundes- und Länderprogramme zu finden.
  
Für einige ausgewählte Themen werden an dieser Stelle die gegenwärtig geltenden Fördermöglichkeiten dargestellt.
  
KfW-Bank 
Die KfW-Bank fördert Vorhaben von Privatleuten und Unternehmen im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien mit zinsgünstigen Krediten und/oder Zuschüssen für den Erwerb, Neubau, die Sanierung und/oder Erweiterung von Immobilien.
  
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Die BAFA biete viele Informationen und Förderprogramme rund um das Thema Energie an. Details zur Förderlandschaft der BAFA finden Sie in der PDF-Datei.
  
Vor-Ort-Beratung
Die Vor-Ort-Beratung steht im Zusammenhang mit der Energiepolitik der Bundesregierung. Eine qualifizierte Beratung soll helfen, Energieeinsparpotenziale zu finden und Wege zur Erhöhung der Energieeffizienz in Wohngebäuden aufzuzeigen.
  
Heizen mit erneuerbaren Energien (Marktanreizprogramm)
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert weiterhin die Umstellung der Heizungsanlage auf erneuerbare. Im Einzelnen werden die folgenden Anwendungen gefördert:
  
• Errichtung oder Erweiterung von Solarthermieanlagen
• Errichtung oder Erweiterung von Biomasseanlagen
• Errichtung von effizienten Wärmepumpen
  
Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)
Förderung der Modernisierung von Heizungsanlagen bei Nutzung erneuerbarer Energien
Mit dem APEE wird der Umstieg zu modernen Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien stärker und umfassender gefördert. Diejenigen, die unter Inanspruchnahme des Marktanreizprogramms ihre besonders ineffiziente Heizungsanlage austauschen oder solarthermisch modernisieren möchten, können eine zusätzliche Förderung erhalten, wenn sie zugleich das gesamte Heizungssystem (inklusive Heizkörpern und Rohrleitungen) optimieren.
Weitere Informationen...
 
Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen
Gefördert werden Mini-KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 20 kW mit einem Investitions-zuschuss, um die Potentiale der Kraft-Wärme-Kopplung im Bereich kleinerer Objektversorgung zu erschließen.
Weitere Informationen...

Investitionsbank des Landes Brandenburg
Die Landesregierung hat am 31.03.2016 die Neuauflage des RENplus-Programms zur Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien und zur Erhöhung der Energieeffizienz beschlossen. Das Ziel des Programms ist die Senkung des Energieverbrauchs sowie die Senkung von CO2-Emissionen.
  

Fragen und Antworten

zu Strom, Gas, Wärme und Heizung (PDF-Datei)

 

 

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