Aktuelles aus dem Energiebereich und Informationen zur Energiepreisentwicklung



Aktuelles



Wohnhäuser mit Baujahr ab 1966 brauchen ab 2019 einen neuen Energieausweis
  
Die ersten Energieausweise für ältere Wohngebäude werden ab Mitte dieses Jahres ungültig, da sie eine Laufzeit von zehn Jahren haben und ab Juli 2008 für Häuser mit einem Baujahr vor 1966 ausgestellt worden sind.
Wohnhäuser mit Baujahr ab 1966 brauchen seit Januar 2009 einen Energieausweis, wenn sie vermietet, verpachtet oder verkauft werden. Dementsprechend werden ab Januar 2019 die ersten Energieausweise ungültig. Neubauten oder umfassend modernisierte Häuser benö-tigen seit Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2002 am 01. Februar 2002 ei-nen Energieausweis, so dass in diesen Fällen die Energieausweise erneuert worden sind.
 
Weitere Infos zum Energieausweis: www.zukunft-haus.info
  
Energieeffizienz-Expertenliste: www.energie-effizienz-experten.de
  
Quelle und weitere Informationen: Zeitschrift „Bauen Plus“; 2/2018; Herausgeber: 
Bundesanzeiger Verlag und Fraunhofer IRB Verlag: www.bauenplus.de
 
 
Solardach 2.0: Ennogie revolutioniert den deutschen Markt
  

Ennogie setzt mit seinem Solardach völlig auf das herkömmliche Dach als Indachlösung. Die Module überdecken sich in der Längs- und Querrichtung und bilden dadurch einen dich-ten Klimaschirm, wie man ihn von anderen Dachmaterialien kennt. Die Unterkonstruktion ist mit anderen Dachtypen identisch und die Montage erfolgt schnell und in einem einzigen Ar-beitsgang. Das Ennogie-Solardach besteht aus rahmenlosen Solarmodulen mit einer schwar-zen, einheitlichen Oberfläche.
  
Durch Einbindung eines Stromspeichers kann auch nachts der gespeicherte Solarstrom ge-nutzt werden. Zuviel erzeugter Solarstrom kann ins Netz eingespeist werden, reicht die er-zeugte Menge nicht aus, kann Strom aus dem Netz bezogen werden.
  
Quellen und weitere Informationen: Zeitschrift „Bauen Plus“; 2/2018; Herausgeber: Bundes-anzeiger Verlag und Fraunhofer IRB Verlag; www.bauenplus.de; www.ennogie.com/de 
  
  
Energieverbrauch in Deutschland
  

Der Endenergieverbrauch (EEV) in Deutschland ist seit Beginn der 1990er Jahre kaum ge-sunken. Im langjährigen Trend ist nur der Wärmeverbrauch rückläufig, während der Ver-brauch von Kraftstoff nahezu konstant ist und der Stromverbrauch steigt. Sektoral betrachtet ist der Energieverbrauch im Verkehr und in den privaten Haushalten jeweils gestiegen.
  
Der Endenergie ist die Energie, die aus Primärenergieträgern wie z. B. Braunkohlen, Stein-kohlen, Erdöl, Erdgas, Wasser oder Wind durch Umwandlung gewonnen wird. Dabei wird die Primärenergie in eine Form umgewandelt, die der Verbraucher nutzen kann, z. B. Strom, Wärme oder Kraftstoffe.
  
Der Endenergieverbrauch ist in Deutschland seit Beginn der 1990er Jahre kaum gesunken. Es wird zwar immer mehr Energie effizienter genutzt und teilweise eingespart, doch Wirt-schaftswachstum und Konsumsteigerungen verhindern einen deutlicheren Verbrauchsrück-gang.
  
Die im Vergleich zum Vorjahr deutlich kühlere Witterung hat für einen kräftigen Anstieg des Energieverbauchs in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 gesorgt. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) ergab sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Zuwachs von 5,7 %. Neben den kalten Monaten Feb-ruar und März hatten nach Ansicht der AG Energiebilanzen auch die anhaltend gute Konjunk-tur sowie die Bevölkerungszunahme Einfluss auf den Energieverbrauch. Am deutlichsten fiel der Verbrauchszuwachs beim Erdgas mit 20 % aus. Auch ohne den Einfluss der Witterung wäre der Energieverbrauch im ersten Quartal nur um rund 3 % gestiegen.
  
Zum vollständigen Artikel des Umweltbundesamts: https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/energieverbrauch-nach-energietraegern-sektoren 
  
Weitere Informationen: AG Energiebilanzen; Pressedienst; https://ag-energiebilanzen.de/22-0-Pressedienst.html 
 
 
Batteriespeicher: Online-Beratungstool des Öko-Instituts
   
Das Öko-Institut hat ein Beratungstool online gebracht, mit dem sich die Wirtschaftlichkeit neuer Batteriespeicher ermitteln lässt. Eigentümer von Photovoltaik-Anlagen können so prüfen, welche Speicher sie benötigen und welche zusätzlichen Maßnahmen notwendig sind, um größtmögliche finanzielle Vorteile zu generieren.
  
Das Tool steht als Excel-Datei mit Makros (xlsm-Datei) auf der folgenden Seite als Download zur Verfügung: https://www.ecotopten.de/strom/tipps-fuer-solar-batteriespeicher
  
Weitere Informationen unter diesem Link
https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/2018/energiewende-im-haushalt-neues-beratungstool-fuer-batteriespeicher-jetzt-online/ 
   
  
Broschüre „Klimaschutz in den eigenen vier Wänden“
 
Die Deutsche Umwelthilfe hat eine Verbraucherbroschüre veröffentlicht, die Informationen zum Heizungstausch und zur Gebäudesanierung zusammenfasst. So sollte man sich die-sem Thema nicht erst widmen, wenn die Heizung kaputt gegangen ist. Denn dann ist ein sinnvoller Tausch meistens zu spät, weil wichtige Daten fehlen. Die Broschüre gibt Hand-lungs- und Planungsempfehlungen.
  
Die gesamte Pressemitteilung erhalten Sie hier:  https://www.presseportal.de/pm/22521/3896979.
  
Die Broschüre können sie unter diesem Link
https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/
Energieeffizienz/Gebaeude/180312_Infopapier_Heizung-Energieeffizienz_web.pdf

  
einsehen und downloaden.
   
 
Photovoltaik für die Steckdose
  
Bei den sogenannten Stecker-PV handelt es sich um kleine Photovoltaikanlagen, die über Steckdosen an das Hausnetz angeschlossen werden. Sie haben eine Leistung von 200 bis 600 Watt pro Modul und können beispielsweise auf Balkonen oder Terrassen aufgestellt werden. Stecker-PV ist die bislang einzige Technologie, mit der Mieterinnen und Mieter selbst erneuerbare Energie erzeugen können. Pro Jahr ist im Schnitt ein Ertrag von etwa 70 bis 100 Kilowattstunden pro 100 Watt Nennleistung zu erwarten. Ein 300-Watt-Solarmodul erzeugt also etwa 200 bis 300 Kilowattstunden im Jahr.
  
Durch eine Überarbeitung der Sicherheitsbestimmungen in der dafür grundlegenden elektro-technischen Norm (VDE 0100-551), ist der Anschluss an normale Haushaltsstromkreise grundsätzlich erlaubt. Unklar ist derzeit noch, ob die in Haushalten übliche Schuko-Steckdose dafür geeignet und zulässig ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb die vorhan-dene Steckdose von einem Elektrofachbetrieb gegen eine spezielle Einspeisesteckdose aus-tauschen lassen. Die Fachleute können dann auch prüfen, ob der Stromkreis für die Solar-Einspeisung geeignet ist, so wie es die Installationsnorm vorsieht.
  
Zur gesamten Pressemeldung und weitere Informationen:
https://www.energie2020.nrw/wissen/energie/erneuerbare-energien/steckersolar-solarstrom-vom-balkon-direkt-in-die-steckdose-8189 
  
Unter
https://www.pv-magazine.de/marktuebersichten/produktdatenbank-stecker-solar-geraete/ erhalten Sie eine Liste verschiedener Anbieter
  
  
Übersicht zu sparsamen Haushaltsgeräten
  
Die EnergieAgentur.NRW hat ihre Übersicht über sparsame Haushaltsgeräte aktualisiert. Wer über Neuanschaffungen von Kühl- oder Gefriergeräten, Wasch- oder Spülmaschinen sowie Wäschetrocknern nachdenkt, kann besonders sparsame und effiziente Geräte in die-ser Broschüre finden. Die Broschüre kann unter den folgendem Link (https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/
energieagentur/besonders-sparsame-haushaltsgeraete-2017-2018/2709
)

kostenfrei heruntergeladen werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.spargeraete.de.
    
 

Preistrends/Preisstatistiken



Grundsätzlich kann jeder Kunde seinen Energielieferer frei wählen. Insofern gelten für Erkner (und jeden anderen Ort) die vom jeweils ausgewählten Lieferer angebotenen Preise. Die fol-genden Grafiken geben eine Orientierung über die Preisverhältnisse in der Region Erkner und über die deutschlandweite Preisentwicklung:
(Quellen: Statistisches Bundesamt, Mineralölwirtschaftsverband, C.A.R.M.E.N. e. V., www.kostenguenstiger.de, www.gas24.de, eigene Recherchen)
 


Trends der Entwicklung der Energiepreise im 1. Halbjahr 2018


Strom:
  

Im ersten Halbjahr 2018 ist der Strompreis im Durchschnitt in Deutschland um rund 2,2 % gesunken. Das sagt zumindest der Verivox-Verbraucherpreisindex, den die Autoren der Internetseite www.stromauskunft.de/ bewerten. Dabei ist zu beachten, dass „die statistischen Preissenkungen selten automatisch bei Verbrauchern ankommen. Vor allem die Tarife für Bestandskunden bleiben oftmals unverändert, während sich die günstigeren Konditionen eher in den Vertragsabschlüssen von Neukunden wiederfinden. Daher sollten Verbraucher regel-mäßig die Möglichkeit zum Anbieterwechsel prüfen. Zumal ein Wechsel vielen Haushalten ohnehin eine jährliche Ersparnis von mehreren Hundert Euro bringen kann.“, so die Autoren weiter.
  
Die Preisentwicklung in Erkner zwischen Dezember 2017 und Juni 2018 führte eher zu gleichbleibenden Strompreisen.
 
Erdgas:
 
Die durchschnittlichen Erdgaspreise fielen im ersten Halbjahr in Deutschland um rund 3,4 %. 
Konkret für Erkner haben sich die Gaspreise im ersten Halbjahr 2018 leicht erhöht.
  
Heizöl:
  
Deutschlandweit haben sich die Heizölpreise seit Anfang 2016 deutlich nach oben bewegt. Auch wenn zum Ende des Monats Juni eine leichte Senkung zu verzeichnen war, bewegen sich die Heizölpreise etwa 7 bis 80 % über dem Vergleichswert von Januar 2016.
  
Fernwärme:
   
Da die Fernwärmepreis, die je nach eingesetztem Brennstoff von unterschiedlichen Trends beeinflusst werden, sind im ersten Halbjahr 2018 bundesweit minimal angestiegen.




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Aktuelles:

12.12.18 13:12

Öffnungszeit des Bürgerbüros zwischen den Feiertagen

Korrektur:
Das Bürgerbüro bleibt am Freitag, den 28.12.2018...


10.12.18 08:57

Schließung der Stadtbibliothek Erkner über Weihnachten

Die Stadtbibliothek Erkner bleibt am 27. und 28.12.2018 geschlossen.
In...


16.11.18 08:39

Fahnenaktion 2018

Die Gleichstellungsbeauftragte informiert:
  
Am 25....