Lärmschutz



Was ist Lärm(schutz)?



Lärm ist zu einem ständigen Begleiter in unserem Alltagsleben geworden. Ob Verkehrslärm durch Kraftfahrzeuge, Züge oder Flugzeuge, Industrie- und Gewerbelärm, der bellende Hund oder der Rasenmäher des Nachbarn oder Sport- und Freizeitveranstaltungen – Lärm ist manchmal nicht nur störend, sondern auch gesundheitsgefährdend.
   
Dauerhafter Lärm erzeugt körperlichen und seelischen Stress, der auf lange Sicht insbesondere das Herz-Kreislauf-System, das Immunsystem und die Psyche nachhaltig schädigen kann. Schlafstörungen, Bluthochdruck oder Tinnitus gehören mittlerweile zu den häufigsten Lärmfolgewirkungen.
   
Umso wichtiger ist es, Maßnahmen zur Reduzierung der Lärmbelastungen und schädlichen Auswirkungen zu finden, um somit einen größtmöglichen Lärmschutz zu erreichen.
  
Auf europäischer und auf Bundesebene gibt es verschiedene gesetzliche Regelungen zum Lärmschutz, u. a.:

  • Bundesimmissionsschutzgesetz (BImschG) sowie dessen nachgeordnete auf die einzelnen Lärmarten ausgerichtete Verordnungen wie z.B. 16. BImschV - Verkehrslärmschutzverordnung
  • EU-Umgebungslärmrichtlinie (Richtlinie 2002/49/ EG)

Mit der Verabschiedung der EU-Richtlinie zur Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm wurde den Mitgliedsstaaten ein rechtliches Instrument an die Hand gegeben, die Lärmbelästigung, insbesondere in den Kommunen, zu reduzieren.

In einem mehrstufigen Verfahren (1. Stufe: 2007/2008, 2. Stufe: 2012/2013, 3. Stufe: 2017/2018 usw.) sind  verschiedene Maßnahmen vorgesehen:

  • Ausarbeitung strategischer Lärmkarten zur Ermittlung der Belastung durch Umgebungslärm.
  • Ausarbeitung von Lärmaktionsplänen, mit denen Lärmprobleme erforderlichenfalls geregelt werden.
  • Information der Öffentlichkeit über die Lärmkartierung und Aktionsplanung.
  • Übermittlung von Informationen aus den strategischen Lärmkarten und den Aktionsplänen an die Europäische Kommission als Grundlage für die Einführung weiterer Gemeinschaftsmaßnahmen.

(Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, 18.07.2014)
   
Lärmkarten bilden demnach die Grundlage für die Information der Öffentlichkeit und zur Aufstellung von Aktionsplänen zur Lärmminderung. In Deutschland sind die Städte und Gemeinden verantwortlich für die Erstellung von Aktionsplänen zum Schutz vor Straßenlärm. Im Bereich Bahnlärm liegt die Zuständigkeit beim Eisenbahn-Bundesamt. Für die Lärmaktionsplanung im Umfeld von Flughäfen gelten besondere Regelungen.
   
Weiterführende Informationen zum Thema Lärm und Lärmschutz finden Sie z. B. auf folgenden Internetseiten:
   
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Umweltbundesamt
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

« Oktober 2017 »
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031

Aktuelles:

16.10.17 10:50

Besondere Gefahrenlagen beim Betreten des Waldes

Die Landesforstverwaltung weist vor dem Hintergrund des...


11.10.17 14:26

Sprechstunde

Die nächste Sprechstunde des Vorsitzenden der Stadtverordneten-versammlung...


29.09.17 08:41

Gedenken an den Ehrenbürger Erkners, Dr. Bernd Rühle

Am 10. September dieses Jahres wäre der Ehrenbürger Erkners, Dr. Bernd Rühle...


29.09.17 08:27

Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit

Im Rahmen der Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit am 28.09.2017 im...


26.09.17 11:11

Aufruf des Heimatvereins

Der Heimatverein Erkner e. V. sucht für den weihnachtlichen Markt, der am 01....


12.09.17 15:01

Publikumspreis 2017

Jetzt abstimmen!
Vom 12. September bis 20. Oktober 2017 sind alle...