Aktuelle Informationen rund um Corona

Die SARS-CoV-2-Umgangsverordnung

Das Brandenburger Kabinett hat in der zurückliegenden Woche die SARS-CoV-2- Umgangsverordnung beschlossen. Seit Montag, 15. Juni 2020, ist sie in Kraft.  Diese Verordnung ist ein weiterer Schritt zur Normalität im privaten und öffentlichen Leben. Die wichtigsten Maßnahmen sind:

Abstands- und Hygieneregeln:

  • Die wichtigsten Abstand- und Hygieneregeln gelten weiter. So ist weiterhin im öffentlichen und privaten Bereich ein Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten, Händeschütteln und Umarmungen sind zu vermeiden, alle Aufenthaltsräume sind regelmäßig zu lüften und Husten und Niesen in die Armbeuge oder in eine Einwegtaschentuch.  Und immer wieder gründlich Händewaschen nicht vergessen.

Mund-Nasen-Bedeckung:

  • Alle Personen ab dem sechsten Lebensjahr haben in Verkaufsstellen, beim Friseur, in Kosmetikstudios, bei der Fußpflege und in anderen Dienstleistungseinrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn ein Kundenkontakt besteht. Ebenso gilt dies im Öffentlichen Personennahverkehr, in Taxen, der Schülerbeförderung, bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten.
  • Bei Floßausflügen und Bootstouren im privaten Bereich entfällt diese Regelung.

Ausnahmen von der Mund-Nasen-Bedeckung: 

  • Ausgenommen vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind grundsätzlich gehörlose und schwerhörige Mitmenschen und ihre Begleitpersonen, sowie Personen, mit denen sie kommunizieren. Wer wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann, muss dies in geeigneter Weise glaubhaft machen.
  • Ausgenommen sind auch die Beschäftigten in Verkaufsstellen und in Dienstleistungsunternehmen, die keinen direkten Kundenkontakt haben oder wenn am Arbeitslatz die Ausbreitung der Tröpfcheninfektion durch geeignete technische Vorrichtungen wirkungsgleich verringert wird.

Das Abstandsgebot:

  • Das Abstandgebot gilt nicht mehr in der Kindertagesbetreuung sowie in den Bereichen der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und der Hilfen der Erziehung.
  • Ab dem 25. Juni 2020 gilt das Abstandsgebot nicht mehr für Schülerinnen und Schüler sowie den Lehrkräften. Aber: Die Einhaltung des Mindestabstandes gilt auch weiterhin zwischen den Lehrkräften und zum weiteren Schulpersonal.

Kontaktbeschränkungen gelten nicht mehr:

  • Kontaktbeschränkungen entfallen. Dies bedeutet: Freunde, Verwandte und Bekannte können sich wieder treffen, ohne eine spezielle Obergrenze berücksichtigen zu müssen.
  • Private Zusammenkünfte oder Feiern können ohne gewichtigen Anlass stattfinden unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

Ausnahmen von der Mund-Nasen-Bedeckung: 

  • Ausgenommen vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind grundsätzlich gehörlose und schwerhörige Mitmenschen und ihre Begleitpersonen, sowie Personen, mit denen sie kommunizieren. Wer wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann, muss dies in geeigneter Weise glaubhaft machen.
  • Ausgenommen sind auch die Beschäftigten in Verkaufsstellen und in Dienstleistungsunternehmen, die keinen direkten Kundenkontakt haben oder wenn am Arbeitslatz die Ausbreitung der Tröpfcheninfektion durch geeignete technische Vorrichtungen wirkungsgleich verringert wird.

Versammlungen und Veranstaltungen:

  • Alle Versammlungen und Veranstaltungen sind grundsätzlich  wieder erlaubt.
  • Veranstaltungen im Sinne der Umgangsverordnung sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen planmäßigen, zeitlich eingegrenzte Zusammenkünfte, die auf einer besonderen Veranlassung beruhen oder ein regelmäßiges Ablaufprogramm haben. Dazu zählen Gottesdienste und Zeremonien von Religionsgemeinschaften.
  • Zu diesen Veranstaltungen zählen u. a. auch Sportveranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Konzerte, Open-Air-Konzerte, Wahlkampf-, Jubiläums-, Wohltätigkeits-, Theater- und Verkaufsveranstaltungen, Lehrveranstaltungen, Tagungen, Kongresse, Seminare, Zirkusvorführungen, Einweihungsfeiern, Richtfeste, Filmvorführungen, Parteitage, Partys, Kinderfeste und Paraden.
  • Die Obergrenze der Teilnehmenden wird dabei nur noch über die Großveranstaltungsverbotsverordnung geregelt.  Danach sind Veranstaltungen mit  bis zu zeitgleich 1000 Anwesenden erlaubt.
  • Entscheidend für die Durchführung sind: die Veranstalter müssen auf der Grundlage eines Hygienekonzeptes die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen. So sind z. B.  der Zutritt und der Aufenthalt zu steuern und die Personendaten sind in einer Anwesenheitsliste für die Kontaktverfolgung zu erfassen.
  • Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung wird bei Versammlungen /Veranstaltungen empfohlen,  ist aber nicht Pflicht.

Sport:

  • Sport ist in und auf öffentlichen und privaten Sportanlagen erlaubt, bei Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln. 
  • Der Betreiber oder die Betreiberin von Sportanlagen haben die Steuerung und Beschränkung des Zutritts zur Anlage sicherzustellen.
  • Beim Sport in geschlossenen Räumen muss für ausreichen Raumlüftung gesorgt werden, zudem müssen die Personendaten erfasst werden.
  • In allen Fällen hat die Sportausübung kontaktfrei zu erfolgen.
  • Im Amateurbereich sind Mannschaftssportarten, wie Fußball, Handball oder Basketball nur im kontaktfreien Training möglich, aber noch nicht im regulären Spielbetrieb.
  • Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Thermalbäder, Freibäder und sonstige Badeanstalten dürfen wieder öffnen.

Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen:

  • In Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, sowie Pflegeheimen und besonderen Wohnformen können die Patienten und Bewohner nun täglich besucht werden.
  • Personen mit Atemwegsinfektionen sind grundsätzlich von diesem Besuchsrecht ausgeschlossen!

Werkstätten und Tagesstätten für Menschen mit Behinderungen:

  • Der Betrieb dieser Einrichtungen ist noch bis zum 30. Juni 2020 auf ihren Notbetrieb beschränkt.
  • Ab dem 1. Juli 2020 können die Werkstätten unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln ihren regulären Betrieb wieder aufnehmen.

Bußgeldkatalog:

  • Verstöße gegen die Gebote und Verbote  stellen eine Ordnungswidrigkeit dar. Sie können mit einem Bußgeld von 50 Euro bis 10 000 Euro geahndet werden. So kann ein Bußgeld drohen, wer den Mindestabstand nicht einhält (bis zu 250 Euro), das Hygienekonzept nicht umsetzt (bis zu 5000 Euro) oder wer trotz Atemwegserkrankung ein Krankenhaus betritt (bis zu 2500 Euro).

Änderung der Quarantäne-Verordnung:

  • Personen,  die aus dem Ausland nach Brandenburg einreisen und sich während dieser Reise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen ständig dort abzusondern.
  • Die Einstufung der Risikogebiete erfolgt durch das Bundesgesundheitsministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Die geänderte Quarantäne-Verordnung  tritt am 16. Juni 2020 in Kraft und gilt bis zum 16. August 2020.

Die SARS-CoV-2-Umgangsverordnung gilt bis zum 16. August 2020.

Heimatmuseum öffnet wieder

Der Heimatverein Erkner freut sich mitteilen zu können, dass das Heimatmuseum am kommenden Sonntag, den 14. Juni 2020, wieder öffnet. Vorläufig ist ein Besuch sonntags von 13 Uhr bis 17 Uhr und unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Da der Einlass beschränkt ist, bittet der Heimatverein um vorherige telefonische Anmeldung unter 03362 22542 oder per E-Mail an hv-erkner@t-online.de, um Wartezeiten zu vermeiden.

Die Kitas öffnen wieder

Die Kitas werden ab dem 15. Juni 2020 die personellen und organisatorischen Voraussetzungen schaffen, in den Regelbetrieb zu kommen. Hierfür wird derzeit im Gesundheitsministerium der „Rahmenhygieneplan Kitas“ überarbeitet und angepasst. Für Kinder, die die Kita bisher nicht besucht haben und die ab der kommenden Woche wieder betreut werden, müssen Eltern für Juni keine Kitabeiträge zahlen.

Mehr dazu finden interessierte Leser im Internet hier...

Aktualisierung des Leitfadens zur Wiedereröffnung von Gaststätten und Cafès ab dem 15.05.2020 zur Einhaltung der Regelungen des § 8 Abs. 4 SARS-CoV-2-EindV

anhand der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 27.05.2020

Dieser Leitfaden  soll der Gastronomie bei ihrer Wiedereröffnung eine Hilfestellung bieten. Die Empfehlungen haben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Neue Anpassung der Eindämmungsverordnung

Die brandenburgische Landesregierung hat eine neue Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. Diese trat am 28. Mai 2020 in Kraft und ist bis zum 15. Juni 2020 gültig. Die Abstands- und Hygieneregeln behalten weiterhin ihre Gültigkeit. So auch die Pflicht im öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
 
Seit Donnerstag, 28. Mai 2020 gilt:

  • Erlaubt sind Versammlungen und Veranstaltungen, wie genehmigte Demonstrationen und Gottesdienste unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen, in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen.
  • Die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl von fünf Personen in der Fahrschule, der Nachhilfe oder dem Unterricht an Musikschulen wird aufgehoben.
  • Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich bei gewichtigem Anlass, z. B. Hochzeitsfeiern, können mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden.
  • Feste an Schulen zu besonderen Anlässen unter freiem Himmel sind mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien. Inhäusig sind Veranstaltungen in Kitas verboten.
  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder zwei Hausständen ist möglich.
  • Öffentliche oder private Indoor-Sportanlagen, insbesondere Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios können wieder öffnen. Der Sport hat kontaktlos zu erfolgen. Die Steuerung und Beschränkung des Zutritts sowie die Nutzung von Geräten und deren permanente Reinigung hat der Betreiber zu gewährleisten. Stündlich muss gelüftet werden. Desinfektionsmaßnahmen sind regelmäßig in Sammelumkleiden und Sanitäreinrichtungen durchzuführen. Außerdem müssen Kontaktdaten der Besucher/Nutzer erhoben werden.
  • Geschlossen bleiben Indoor-Spielplätze.
  • Freibäder und Badeanlagen unter freiem Himmel dürfen wieder öffnen.
  • Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen dürfen wieder öffnen. Soweit ein Kundenkontakt stattfindet muss eine Mund-Nasen-Abdeckung getragen werden.

Ab Sonnabend, den 6. Juni 2020 gilt:

  • Es können Kulturveranstaltungen in Räumen mit bis zu 75 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen stattfinden. Zu den Veranstaltungsformaten gehören Konzerte, Theater und Kino.

Ab Sonnabend, den 13. Juni 2020 gilt:

  • Indoor-Bäder einschließlich Spaß-und Freizeitbäder, Trockensauna über 80 Grad Celsius ohne Aufgüsse, Thermen, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen dürfen wieder öffnen.

Alle aufgelisteten Einrichtungen dürfen nicht von Personen mit Atemwegserkrankungen betreten werden.

Terminvergabe im Rathaus

Die Stadtverwaltung Erkner ist zwar auch weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen, aber Einzeltermine für das Bürgerbüro sind ab sofort möglich. Für alle anderen Sachbereiche gilt dies ab Montag, den 25. Mai 2020. Grundsätzlich werden alle Besucher /Besucherinnen gebeten mit dem zuständigen Sachbearbeiter oder der Sachbearbeiterin telefonisch Kontakt aufzunehmen und einen Termin zu vereinbaren. Ohne vorherige Absprache wird kein Zutritt zum Dienstgebäude gewährt. Die erforderlichen Telefonnummern sind auf der Internetseite der Stadt Erkner unter www.erkner.de und im jüngsten Amtsblatt enthalten.Die Sprechstunde des Bürgermeisters findet auch weiterhin telefonisch statt. In besonders wichtigen Fällen, aber nur nach vorheriger Absprache, kann ein persönlicher Termin vereinbart werden.

Ab Montag, den 25. Mai 2020, wird auch der Empfang des Rathauses wieder geöffnet. Touristisches Informationsmaterial kann ab dann wieder selbst ausgewählt oder gelbe Säcke in Empfang genommen werden.

Beim Besuch des Rathauses gelten die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen. Zum Termin bittet die Verwaltung darum ohne weitere Begleitpersonen zu kommen und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bitte im Gebäude den Mindestabstand zu anderen Personen einhalten und möglichst nicht den Fahrstuhl sondern das Treppenhaus nutzen.

Anwesenheitslisten bei Trauungen

Das Ministerium des Innern und für Kommunales hat für die Standesämter eine Neuerung erlassen. Alle Anwesenden einer Trauung haben sich ab jetzt  in eine Anwesenheitsliste einzutragen. Erfasst werden Vor- und Zunamen, die vollständige Anschrift und die Telefonnummer. Im Standesamt wird diese Liste vier Wochen aufbewahrt. Nach der festgesetzten Aufbewahrungsfrist wird die Anwesenheitsliste durch den Standesbeamten vernichtet.

Dies gilt für Eheschließungen und die Umwandlung von Lebenspartnerschaften in Ehen.

Leitfaden zur Wiedereröffnung von Gaststätten und Cafès ab dem 15.05.2020

Hier zum Leitfaden...

Corona-Regeln musikalisch erklärt

Auf musikalischem Weg erklären die Pädagogen der Löcknitz-Grundschule ihren Schülern, aber auch den Eltern, die neuen Regeln im Schulgebäude, auf dem Schulhof und vor dem  Schulgelände. Die Umsetzung ist natürlich pädagogisch wertvoll, aber vor allem altersgerecht witzig-pfiffig. Musik und Text stammen von Toni Schmidt und Sebastian Witt. Die Drums spielt Jan-Hendrik Friedhoff. Es singt Solveigh Rügamer.  Hier geht's zum Video.

Stufenweise Erleichterungen der Eindämmungsverordnung

In der Videokonferenz der Bundesregierung mit den 16 Ministerpräsidenten wurden am Mittwoch, den 6. Mai 2020, aufgrund des aktuell moderaten Infektionsgeschehens weitere Lockerungen der bestehenden Anti-Corona-Auflagen vereinbart. Das Kabinett der brandenburgischen Landesregierung tagte am 8. Mai 2020 zu dieser Thematik. Die neue Eindämmungsverordnung trat am 9. Mai 2020 in Kraft.

Ab Sonnabend, 9. Mai 2020 gilt:

  • Spielplätze werden für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr geöffnet.
  • Aufsichtspersonen können mit mehreren Kindern wieder im öffentlichen Raum, z. B. Parks oder Spielplätzen gehen.
  • Im Rahmen einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung kann jetzt eine Person wieder die Kinder von anderen Personen beaufsichtigen.
  • Die bisherigen Kontaktbeschränkungen auf die häusliche Gemeinschaft bzw. eine weitere Person wird geändert. Es können sich ab nun zwei Hausstände (Familien) treffen.
  • Öffentliche Wege, Straßen, Plätze und Parks dürfen betreten werden. Auch hier gilt, neben dem eigenen Hausstand darf eine weitere Familie dazukommen.
  • Die Verkaufsbeschränkung von 800 Quadratmetern Verkaufsfläche sind aufgehoben. Es dürfen alle Geschäfte wieder öffnen.

Ab Montag, 11. Mai 2020 gilt:

  • Unter Einhaltung der Hygieneauflagen sind körpernahe Dienstleistungen, wie z. B. Fußpflege, Kosmetik, Nagelstudios, Tattoo- und Sonnenstudios gestattet.
  • Es entfallen die vorübergehend geschaffenen Möglichkeiten zum Verkauf an Sonn- und Feiertagen.

Ab Freitag, 15. Mai 2020 gilt:

  • Es können Restaurants und Cafés unter Auflagen öffnen. Auflagen sind u. a. das Einhalten der Abstandregeln, Zugangsbeschränkungen und eingeschränkte Öffnungszeiten in der Zeit von 6 Uhr bis 22 Uhr. Es darf drinnen und draußen bedient werden. Platzreservierungen werden empfohlen.
  • Es dürfen geöffnet werden Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Ferienwohnungen  und -häuser  sowie Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeiten, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen und sanitäre Gemeinschaftsunterkünfte geschlossen bleiben.
  • Außen-Sportanlagen dürfen öffnen. Dies gilt z. B. für Marinas, Werften und den Flugsport. Das Betreten von Gebäuden zum Entnehmen oder zum Zurückstellen von Sportgeräten oder das Holen und Bringen von benötigten Tieren und zu deren Versorgung schließt dies mit ein. Auch die WC-Anlagen dürfen genutzt werden. Aber: andere Sanitäreinrichtungen, Umkleideräume oder-kabinen der Sportanlagen bleiben geschlossen.
  • Der Trainingsbetrieb in Sportvereinen darf ohne den Wettkampfbetrieb aufgenommen werden. Das Training hat möglichst kontaktlos zu erfolgen. Für den Beginn von Wettkämpfen, z. B. im Fußball, gibt es noch keine Regelung.

Außerdem gilt:

  • Erlaubt sind mit jeweils fünf Schülerinnen und / oder Schülern die private Nachhilfe, der Instrumentalunterricht an Musikschulen oder durch selbstständigen Lehrkräfte sowie der Unterreicht an sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen.
  • Die Werkstätten für Menschen mit Behinderung können ihre Beschäftigung wieder aufnehmen, sowie die Tagespflegeeinrichtungen für Seniorinnen und Senioren sofern keine andere Betreuungsmöglichkeit gegeben ist.
  • Neben dem bisher erlaubten theoretischen Unterricht dürfen Fahrschulen und Flugschulen  für jeweils fünf Schülerinnen und / oder Schülern ihre praktische Ausbildung wieder aufnehmen.
  • Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe öffnen wieder, jedoch bleibt die normale Krippen- und Kitabetreuung weiterhin untersagt.
  • Besuchsmöglichkeiten für die mit der Seelsorge betrauten Personen wird zugelassen.
  • Angebote der allgemeinen, kulturellen und politischen Weiterbildung sind wieder zugelassen. Die Teilnehmerzahl ist jedoch auf fünf beschränkt.
  • Besuche in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen werden erleichtert. Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohner dürfen eine Person empfangen, wenn der Zutritt gesteuert ist und möglichst wenige Kontakte mit anderen Personen vermieden werden. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen pro Tag eine nahestehende Person empfangen. 
  • Unterstützungsangebote für Kinder- und Familien, wie Erziehungsberatungsstellen, Erziehungsbeistandsschaft, sozial-pädagogische Familienhilfe und Tagesgruppen für Kinder und Jugendliche  können ihren Betrieb wieder aufnehmen, es sei denn das Jugendamt widerspricht.
  • Jugendfreizeiteinrichtungen können wieder öffnen. Der Jugendklub „Haus am See“ wird aber noch geschlossen bleiben, da die Hygieneregeln derzeit nicht für das komplette Haus umsetzbar sind. Das Projekt „Hausaufgabenhilfe“ läuft aber bereits.
  • Gottesdienste sind mit bis zu 50 Personen gestattet. Dies gilt auch für die Zeremonien von Jugendweihen, Bestattungen und Hochzeiten. Es wird empfohlen vorab mit den Bestattern oder Standesämtern zu sprechen.

Untersagt sind:

  • Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen mit mehr als 1000 zeitgleich Anwesenden, also Konzerte, Messen, Sportveranstaltungen, Volksfeste und ähnliches sind bis zum 31. August 2020 verboten.
  • Grundsätzlich gilt: Verwandtenbesuche z. B. zu Himmelfahrt und Pfingsten sind nur eingeschränkt mit Personen aus maximal zwei Haushalten möglich. Große Familienfeiern sowie treffen im Freundes- und Bekanntenkreis sind untersagt.

Hinweis zu Mund-Nasen-Bedeckung:

Alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr haben in Verkaufsstellen und Einrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Gleiches gilt für Fahrgäste bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs einschließlich des Verkehrs mit Taxen und den Angeboten der Schülerbeförderung sowie sonstiger Verkehrsmittel.

Ministerpräsident Dietmar Woidke bedankte sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr zumeist konsequentes Verhalten in den zurückliegenden Wochen. „Allerdings dürfen und können wir uns nicht in Sicherheit wiegen: Wenn es regional wieder Verschlechterungen geben sollte, wird es konsequent wieder Beschränkungen geben müssen. Dies kann bis zu Ausgangssperren gehen oder dem Betretungsverbot von Ortschaften.“

Hausaufgabenhilfe im Jugendklub „Haus am See“

Das Projekt Hausaufgabenhilfe im Jugendklub „Haus am See“ startet wieder durch - unter den vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln. Allerdings kann nur ein Teilnehmer vor Ort sein. Aus diesem Grund ist eine Teilnahme nur nach telefonischer Anmeldung möglich. Der Arbeitsplatz befindet sich im Mitarbeiterraum. Ein Laptop und Schreibutensilien werden gestellt. Wer kommt, muss sich zuerst die Hände waschen und anschließend Tisch und Laptop desinfizieren. Da ein Abstand von 1,50 Meter zu weiteren Personen einzuhalten ist, muss eventuell ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Am Ende der Hausaufgabenhilfe müssen erneut die Hände gewaschen werden, Tisch und die Arbeitsmaterialien sind zu desinfizieren. 

Elternbeiträge und Essengelder für Kinder aus Erkner, die Berliner Kitas betreut werden

(Ausschluss von der Betreuung und Notfallbetreuung infolge der Schließung der Kitas)
 
Die Elternbeiträge und Essengelder für Kinder aus Erkner, die sonst auf der Grundlage von Betreuungsverträgen in Berliner Kitas betreut werden und aktuell durch die Schließung der Kitas von der Betreuung ausgeschlossen sind, also keine Notfallbetreuung in Anspruch nehmen, werden weiterhin ausgesetzt.

Das bedeutet, dass für diese Kinder über den gesamten Zeitraum der angeordneten Schließung der Kitas keine Beiträge erhoben werden.

Für Kinder, die eine Notfallbetreuung in Anspruch nehmen, werden der Elternbeitrag und das Essengeld weiterhin erhoben. Es erfolgt jedoch keine Anpassung an einen erhöhten Betreuungsbedarf wie z. B. infolge der Betreuung von Grundschulkindern am Vormittag. Auf Antrag ist es dagegen auch weiterhin möglich, bei geringerem Betreuungsbedarf den Elternbeitrag anzupassen.

Pressemitteilung des Landes Brandenburg

zu geplanten stufenweisen Erleichterungen von Corona-Auflagen
Hier...

Gerhart-Hauptmann-Museum in Erkner wieder offen

Unter der Einhaltung der notwendigen Hygienemaßnahmen ist das Gerhart-Hauptmann-Museum seit dem 1. Mai wieder geöffnet. Ein Besuch im Gerhart-Hauptmann-Museum ist von Dienstag bis Sonntag von 11 – 16 Uhr möglich. Führungen und Gruppenbesuche sind vorerst nicht vertretbar. Auch Veranstaltungen finden bis August nicht statt.

Wir bitten die Hinweise zu Ihrem und dem Schutz der jeweiligen Mitarbeiter zu beachten.

Mehr Gäste bei Trauungen erlaubt

Ab sofort sind bei Eheschließungen und Umwandlungen von Lebenspartnerschaften in Ehen wieder mehr Gäste zugelassen. Zwar finden in Erkner weiterhin Trauungen erst einmal nur im Standesamt des Rathauses statt, aber wer möchte, kann zu dieser feierlichen Zeremonie wieder mehr Gäste einladen. Teilnehmen dürfen die Eltern, Kinder und Geschwister der Eheschließenden sowie zwei Trauzeugen. Als Trauzeugen können weitere Familienmitglieder oder Freunde benannt werden.

Weitere Gäste werden im Einzelfall von der Standesbeamtin oder dem Standesbeamten zugelassen, wenn durch den vergrößerten Teilnehmerkreis die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Die Räumlichkeiten im Standesamt Erkner lassen bei Einhaltung aller Regelungen derzeit bis maximal 14 Gäste zu.

Im Ausnahmefall können Trauungen auch im Heimatmuseum Erkner durchgeführt werden. Dann allerdings nur zu dritt – die Eheschließenden und der Standesbeamte oder die Standesbeamtin.

Diese Regelungen gelten entsprechend für die Umwandlung von Lebenspartnerschaften in Ehen.
Diese Weisung des Ministeriums des Innern und Kommunales gilt bis zum 31. Mai 2020. 

Tabellarische Übersicht für Gewerbe

Auslegungshilfe zur Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Brandenburg

Zwischenbilanz

zu Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie und zur Bewältigung ihrer Folgen

Parkmöglichkeiten für ambulante Pflegedienste

Die derzeitige Corona-Lage stellt eine enorme Belastung für die Beschäftigten von ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten dar. Um beruflich Pflegende, die vorrangig Tätigkeiten der medizinisch-pflegerischen Betreuung verrichten, etwas zu entlasten und die Versorgung häuslich versorgter Pflegebedürftigen sicherzustellen, wird folgende Ausnahmegenehmigung von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (STVO) durch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg erteilt:

Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten bzw. selbständige Pflegekräfte dürfen mit ihren Fahrzeugen im eingeschränkten Halteverbot/Halteverbotszonen, auf öffentlichen Parkplätzen mit Parkscheibenpflicht ohne Beachtung der Höchstparkdauer und auf Bewohnerparkplätzen parken, soweit und solange dies mangels anderer geeigneter Parkmöglichkeiten zur Durchführung der Arbeit notwendig ist. Die Ausnahmen sind dabei jeweils auf maximal zwei Stunden pro Parkvorgang begrenzt. Zum Nachweis ist eine Parkscheibe gut sichtbar zu verwenden.

Durch die Inanspruchnahme der Parkerleichterung dürfen Dritte nicht gefährdet oder erheblich behindert werden. Es dürfen keine Parkplätze für Schwerbehinderte benutzt werden, sowie im absoluten Halteverbot, in Bereichen von Rettungswegen, Feuerwehrzufahrten oder Feuerwehranfahrtszonen geparkt werden.

Im Fahrzeug ist gut sichtbar eine Karte (mindestens DIN A6) mit dem amtlichen Kennzeichen des Fahrzeugs, sowie den Namen des Pflegedienstes unter Angabe der Handelsregistriernummer oder der selbständigen Pflegekraft, mit vollständiger Nennung der Adresse des Betriebssitzes, zu platzieren.

Die Ausnahmegenehmigung tritt sofort in Kraft und gilt bis zum 30. Juni 2020.

Maskenpflicht in Brandenburg

Ab Montag, den 27. April 2020, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Abdeckung in Brandenburg Pflicht, wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie der S-Bahn, Bussen oder der Straßenbahn unterwegs ist. Dies gilt also auch für alle Berufspendler, die täglich den Weg zur Arbeit mit der S3 antreten.

Ebenso muss in den Geschäften des Einzelhandels ein textiler Mund-Nasenschutz getragen werden. Da in den Apotheken oder Drogeriemärkten derzeit meist gar keine Masken käuflich zu erwerben sind, empfiehlt sich auch – wer es denn kann – sich eine Maske selbst zu nähen. Im Internet gibt es dazu reichlich detaillierte Anleitungen. Es darf aber auch auf Tücher, Schals und ähnliche modische Accessoire zurückgegriffen werden.

Es geht beim Tragen einer sogenannten Alltagsmaske keineswegs darum sich selbst zu schützen, sondern um andere Personen beim Einkaufen oder dem Weg zur Arbeit zu schützen. Bitte dennoch nicht den empfohlenen Mindestabstand oder andere Hygieneregeln vergessen. Die benutzten textilen Abdeckungen müssen bei mindestens 60 Grad regelmäßig gewaschen werden. Sonst erweisen sich gerade diese Abdeckungen als Virenschleuder.

Noch ein wichtiger Hinweis in Bezug auf die Straßenverkehrsordnung: Das Benutzen von Mund-Nasen-Abdeckungen während einer Autofahrt ist für den Autofahrer verboten. Das Gesichtsfeld muss frei bleiben. Wer sich in einem Fahrzeug schützen möchte, dem wird empfohlen, die Klimaanlage abzustellen und das Fenster zu öffnen.

Wichtige Regelungen in Berlin

Viele Bewohner unserer Stadt arbeiten in Berlin. Natürlich gilt auch dort die SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmeverordnung. Sie weist aber kleine Unterschiede zur brandenburgischen Verordnung auf. Nachfolgend die wichtigsten Gebote und Verbote in Berlin:
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Schadstoffmobilsammlung

Auf Grund der derzeitigen Situation wird die Schadstoffmobilsammlung durch den Eigenbetrieb des Landkreises Oder-Spree, dem Kommunalen Wirtschaftsunternehmen Entsorgung (KWU), zeitweilig unterbrochen. Dies betrifft auch die parallel dazu stattfindende Elektroschrottmobilsammlung.

Sollten dennoch die Einwohner Erkners zu den im „Abfall-KOMPASS“ bekannt gegebenen Terminen ihre Schadstoffe oder den Elektroschrott einfach an dem Stellplatz an der Fangschleusenstraße (auf dem Parkplatz neben dem Theodor-Fontane-Weg) abstellen, so ist das eine illegale Abfallentsorgung und als Ordnungswidrigkeit zu ahnden.

Die KWU Entsorgung sammelt zuwider abgelegte Abfälle nicht ein.

Sobald das Schadstoffmobil und das Elektroschrottmobil ihre Touren wieder aufnehmen, werden die Bewohner Erkners darüber informiert.

Der Landkreis, die KWU Entsorgung und auch die Stadtverwaltung Erkner bitten alle Einwohner um Verständnis für diese Entscheidung.

Marinas und Bootsverkehr auf den Gewässern des LOS

Das Land Brandenburg hat am 17. April 2020 die Regelungen der  SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung gelockert. Generell sind aber Zusammenkünfte in Freizeiteinrichtungen weiterhin verboten. Hierzu zählen auch jegliche Zusammenkünfte in Sportboot- und Yachthäfen, wie Marinas.  Das Land Brandenburg hat aber verfügt, dass Motorboote, Segelboote, Surfbretter, Paddelboote, Ruderboote und Stand-up-Paddling-Bretter unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln genutzt werden dürfen. Der Landkreis Oder Spree hat dafür eine Begrenzung auf eine Bootsgröße vorgenommen. Es dürfen sich ein bis zwei (haushaltsferne) Personen mit einem Abstand von 1,50 Metern oder maximal fünf haushaltsangehörende Personen auf einem Boot aufhalten. Dies umfasst z. B. kleine Motorboote in der Größenordnung  der  Optimisten-Jollen, Kajaks, Kanadier, Kanus und andere Paddelboote, Ruderboote und kleine Segelboote.

Beliebte Ausflugsziele sind zu meiden.

Was ist nun erlaubt und was nicht?

  1. Bootsausflüge mit den eben schon genannten Booten oder auf Surfbrettern und Stand-up-Paddling-Brettern sind gestattet. Dies gilt sowohl für die Boote, die an einem privaten Liegeplatz außerhalb einer Marina liegen, als auch für Boote, die innerhalb einer Marina liegen und vom Bootseigner für Sport und Bewegung genutzt werden. Diese Bootsgrößen dürfen entsprechend auch ein- und ausgewassert werden.
  2. Marinas sind als Yacht- und Sportboothafen Sport- und Freizeiteinrichtungen. Zusammenkünfte in Marinas sind untersagt. Es darf zu keinerlei Ansammlungen an, auf den Booten oder auf dem Gelände kommen. Für die Einhaltung der Regeln ist der Marinabetreiber verantwortlich.
  3. Zugelassen sind auf den Marinas Wartungs-, Reparatur- und Winterlagerarbeiten an den Booten durch das Betriebspersonal der Marinas, Bootseigner sowie beauftragte Drittfirmen. Diese Arbeiten haben außerhalb von Vereinsaktivitäten stattzufinden. Auch das Kranen der Boote für Reparatur-, Wartungs- und Winterlagerarbeiten ist möglich.
  4. Es ist auch gestattet, dass der Bootseigner ein Boot durch Verladen auf einen Trailer von dem Betriebsgelände der Marina abholt, um es zur Reparatur an einen anderen Ort zu bringen.
  5. Hat eine Marina/Werft mehrere Standorte, so ist es zulässig innerbetriebliche Überführungen von Schiffen auf dem Wasserweg durchzuführen. Hier ist jedoch der direkte Weg einzuhalten. So eine Fahrt muss vorab der Ordnungsbehörde oder der Wasserschutzpolizei angezeigt werden.
  6. Bootseigner, die einen privaten Liegeplatz außerhalb der Marina haben, dürfen ihr Boot – auch Motorboote größerer Bootsklassen – auf dem Wasserweg einmalig und auf dem direkten Weg zu diesem Liegeplatz überführen. Auch diese Fahrt muss zuvor der Ordnungsbehörde oder der Wasserschutzpolizei angezeigt werden.
  7. Für diese gewerblichen Zwecke ist in den Marinas auch das Kranen gestattet.
  8. Weitere Angebote der Marina, wie z. B. die Vermietung von Paddelbooten oder motorisierten Sportbooten ist nicht gestattet.
  9. Unterhält eine Marina gastronomische Angebote kann auch dafür  nur ein Außer-Haus-Verkauf  von Speisen oder ein Lieferdienst für Speisen angeboten werden.
  10. Übernachtungen auf Booten auf den Gewässern sind nicht gestattet.
Nutzung von Campingplätzen

Die SARS-CoV-2-Eindimmungsverordnung vom 17. April 2020 regelt, dass es Betreibern von Beherbergungsstätten, Campingplätzen, Wohnmobilstellflächen  sowohl privaten und gewerblichen Vermietern oder Verpächtern von Ferienwohnungen und –häusern untersagt ist, Personen zu touristischen Zwecken (wie Freizeitreisen) zu beherbergen.

Von dieser Regelung sind auch Dauercamper auf Campingplätzen erfasst.  Campingplätze dienen grundsätzlich der Erholung. Aus diesem Grund dienen auch Übernachtungen von Dauercampern, wie auch den Kurzzeitcampern, touristischen Zwecken.

Aktion brandenburghelfen.de

Die aktuelle Situation stellt viele Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Es trifft vor allem die hart, die ihre Geschäfte schließen mussten, aber weiterhin Miete und Personal bezahlen müssen.

Um genau diesen Unternehmen zu helfen, wurde die Aktion  brandenburghelfen.de durch die  Brandenburgische Tourismuswirtschaft  ins Leben gerufen. Innerhalb dieser Aktion können regionale und landesweite Akteure des Branchentourismus, den Unternehmen, Vereinen und Kultureinrichtungen die Möglichkeiten geben, für sich und ihre Produkte um Unterstützung und Spenden zu werben. Dies kann entweder über einen frei gewählten Betrag als Spende  oder als Kauf eines Gutscheines für eine Leistung erfolgen, die erst nach der Corona-Krise eingelöst werden kann.

Die Idee ist es, einen solidarischen Online-Shop zu erstellen, der durch ein Netzwerk entsteht. Zusätzlich wird auf der Übersichtsseite von brandenburghelfen.de zu den Lieferdiensten und Onlineshops der Anbieter  verlinkt. Die Anbieter erhalten wiederum  die Möglichkeit, den Gutscheinshop auf der eigenen Seite zu integrieren.  Für diese Leistungen wird keine Provision erhoben. Die technische Umsetzung, der Vertrieb, die Kommunikation und die Werbung für den Shop werden übernommen. Das Ziel ist es den Lieblingsort / den Lieblingsbetrieb in der Region auf diese Weise zu unterstützen.

Die Aktion brandenburghelfen.de ist eine Non-Profit-Initiative der Brandenburgischen Tourismuswirtschaft. Das Portal ist branchenübergreifend.  In diesem Sinne gilt: doch lieber zu Hause bleiben und trotzdem nebenan helfen.

Wer mit seinem Geschäft oder seinem Angebot bei der Aktion dabei sein möchte, der registriere sich einfach über das Anmeldeformular der Website brandenburghelfen.de. Auf der Homepage gibt es in einem Downloadbereich sogar kostenfreie Werbemittel  für die eigene Kommunikation  zu dieser Aktion brandenburghelfen.de

"JOBSNOW " geht an den Start

Während in der Region eine Reihe von Betrieben bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigt, suchen in der für die Versorgung relevanten Branchen etliche Firmen händeringend Personal, um die aktuellen Belastungen aufzufangen. Genau für diese Unternehmen startet die Arbeitsagentur nun eine neue Initiative. Sie trägt den Namen "JOBSNOW". 

Über die Arbeitgeber-Hotline (0800) 4 5555 20 können versorgungsrelevante Betriebe, die in Not sind und auch Quereinsteiger suchen, schnell und einfach ihre aktuellen Jobangebote durchgeben.

Gleichzeitig können interessierte Jobsucher, egal ob Kurzarbeiter, Arbeitslose, Minijobber, Studierende, Schüler sowie andere Quereinsteiger unter Telefon (0335) 570 22 00 sich bei der Arbeitsagentur melden oder eine E-Mail schreiben an
frankfurt-oder.JOBSNOW@arbeitsagentur.de.

Die Stellen werden täglich neu im Internet auf www.jobboerse.arbeitsagentur.de veröffentlicht. Sie sind unter dem Suchbegriff "JOBSNOW" zu finden.

Bei Aufnahme einer Nebenbeschäftigung in einem systemrelevanten Bereich, u. a. im Einzelhandel, bleibt das Nebeneinkommen vom 1. April 2020 bis zum 31. Oktober 2020 solange anrechnungsfrei, bis mit Kurzarbeitergeld und Nebeneinkommen der ursprüngliche Verdienst erreicht ist. Menschen in Kurzarbeit können somit ihr Einkommen aufstocken, ohne Anrechnung bei Kurzarbeitergeld befürchten zu müssen.

Individualhygiene: Selbstpflege der pflegenden Angehörigen

Der Pflegestützpunkt Erkner gibt Tipps zur Selbstpflege für pflegende Angehörige.
 

Weisung im Personenstandswesen

Die Landesregierung hatte mit Wirkung von Montag, 23. März 2020, 0 Uhr, die Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus  SARS -CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg erlassen.

Das Ministerium des Innern und für Kommunales weist nun darauf hin, dass die Geltungsdauer der Regelungen zu Kontaktbeschränkungen zunächst bis zum 19.04.2020 verlängert wurde und damit auch die bestehenden Einschränkungen im Personenstandswesen.

D. h.: Gäste sind bei Eheschließungen nicht zugelassen. Ausnahme: Wenn betreuungspflichtige Kinder der Eheschließenden nicht auf andere Art und Weise betreut werden können.

Wenn Eheschließende wünschen, dass Trauzeugen anwesend sein sollen, muss die Trauung verschoben werden. Diese Regelungen gelten auch entsprechend für die Umwandlung von Lebenspartnerschaften in Ehen.

Gespräche auf Augenhöhe: Das Deutsche Rote Kreuz startet ein ehrenamtliches Gesprächsprojekt in Erkner

Nach Wochen mit Kontaktverbot aufgrund der Coronakrise wird vielen bewusst, wie wichtig soziale Kontakte für das allgemeine Wohlbefinden wirklich sind. Man wünscht sich doch mal mit jemandem zu sprechen, der sich außerhalb des engsten Umkreises befindet. Aus diesem Grund hat das Deutsche Rote Kreuz in Erkner nun ein neues Projekt ins Leben gerufen. Unter der Telefonnummer 03362 7919191 freuen sich die „DRK-Freunde" ab dem 02. April, täglich von 18:00 bis 19:00 Uhr, auf Anrufe von Menschen, die einfach mal mit jemandem plaudern möchten.  
Das kostenfreie, anonyme Angebot gibt Menschen in und um Erkner die Möglichkeit, sich über verschiedenste Themen auszutauschen, die sie in Zeiten der Coronakrise beschäftigen und bewegen.

Unterstützung in der Pflege von an Demenz erkrankten Mitmenschen

Ehepartner, Kinder und Enkel, die sich zu Hause um Familienmitglieder mit Demenz kümmern, leisten häufig Bemerkenswertes. Sie koordinieren nicht selten den gesamte Alltag der Erkrankten. Mehr...

Anpassung der Elternbeiträge für Kinder aus Erkner, die in Berliner Kitas betreut werden

Um die Eltern, die aus persönlichen Gründen (u.a. vorsorgliche gesundheitliche Schutzmaßnahmen, Kurzarbeit etc.) im Zeitraum der Notfallbetreuung einen geringeren Betreuungsumfang als vertraglich vereinbart in Anspruch nehmen, finanziell zu entlasten, gibt die Stadtverwaltung Erkner auf Antrag die Möglichkeit der Anpassung der Elternbeiträge an den tatsächlichen Betreuungsbedarf.

Die Stadtverwaltung Erkner wird diese Verfahrensweise auch den Trägern der Kitas in Erkner empfehlen.

    Notfallbetreuung in Kindertagesstätten und Kindertagespflege im Landkreis Oder Spree

    Ergänzung der Anwendungsvorgaben des Landes Brandenburg zur Anwendung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Covid19) vom 15.03.2020 -
    Ein-Elternregelung“ ab 30.03.2020

    Abschaltung der WLAN-Hotspots

    Gem. §§ 1, 11 der Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-EindVO) ist es u. a. untersagt, sich im öffentlichen Raum zu versammeln. Um die Ansammlung mehrerer Personen zur Nutzung des WLANs an Plätzen und Gebäuden im Sinne der Verordnung zu verringern, erfolgte durch die Landesregierung Brandenburg am 30.03.2020 die Abschaltung der öffentlichen WLAN-Hotspots. Das betrifft im Stadtgebiet Erkner die Hotspots am Sportzentrum, Jugendclub und im Rathauspark. Dies gilt solange, bis die Situation wieder eine Inbetriebnahme zulässt.

    „Erkner hält zusammen!“

    Zur Bewältigung der gegenwärtigen Corona-Krise koordiniert die Stadt Erkner Nachbarschaftshilfe für Bürger*innen, die zur Corona-Risikogruppe gehören (hohes Alter, Immunschwäche oder Grunderkrankungen) und  ihre Wohnung möglichst überhaupt nicht verlassen sollen.

    Wer Hilfe benötigt

    •    beim Einkaufen (Lebensmittel, Drogerieartikel, Medikamente)
    •    beim Essen nach Hause holen (fahrbarer Mittagtisch)

    kann sich montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr bei der Stadtverwaltung Erkner unter der Telefonnummer

    03362 / 795-154

    melden.

    Die kostenlose Hilfe wird umgehend organisiert. Es fallen nur die Kosten für die Waren oder das Mittagessen an. Weitere Informationen zum Ablauf und zur Koordination der Hilfe erhalten Sie direkt von der ausführenden Institution. Viele Institutionen machen mit, wie z.B. die Gesellschaft für Arbeit und Soziales e.V. (GefAS), die Kirchengemeinden, das Lokale Bündnis für Familie Erkner und der Seniorenbeirat Erkner. Alle die mithelfen möchten, sind herzlich willkommen und können sich unter der o.g. Telefonnummer melden. Die derzeitige Situation ist für uns alle eine riesige Herausforderung. Wichtig ist, dass wir zusammen halten und uns gegenseitig helfen.

    Bitte bleiben Sie gesund!

    Neue Anweisung für Standesämter

    Die Landesregierung hat mit Wirkung von Montag, 23. März 2020, 0 Uhr, die Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus  SARS -CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg erlassen.  

    Es hat sich nun herauskristallisiert, dass die Weisung 1/2020 im Personenstandswesen verschärft werden muss. Diese Weisung des Ministeriums des Inneren und für Kommunales regelt die Arbeit der Standesämter. Bis zum 5. April sind nun Gäste bei Eheschließungen nicht mehr zugelassen. Eine Ausnahme ist nur, wenn betreuungspflichtige Kinder eines bzw. der  Eheschließenden nicht auf andere Weise beaufsichtigt werden können.

    Wenn Eheschließende wünschen, dass Trauzeugen anwesend sein sollen, muss die Trauung verschoben werden.

    Diese Regelungen gelten auch entsprechend für die Umwandlung von Lebenspartnerschaften in Ehen.

    Aussetzung der Elternbeiträge und Essengelder für Kinder aus Erkner, die in Berliner Kitas betreut werden

    Die Stadtverwaltung Erkner hat sich dazu entschieden, die Elternbeiträge und Essengelder für Kinder aus Erkner, die normalerweise in Berliner Kitas betreut werden, während der aktuell angeordneten Schließung der Kitas zunächst auszusetzen. Damit wird die Fälligkeit der Beiträge bis zur Klärung der Kostenfrage durch die Landesregierung verschoben.

    Für den Monat April werden vorerst keine Beiträge für die Kinder, die keine Notfallbetreuung in Anspruch nehmen, erhoben. Über eine Verlängerung der Aussetzung der Beiträge wird im Bedarfsfall rechtzeitig befunden.

    Für die Kinder, die eine Notfallbetreuung in Anspruch nehmen, werden der Elternbeitrag und das Essengeld weiter erhoben. Es erfolgt jedoch vorerst keine Anpassung an einen veränderten Betreuungsbedarf wie z.B. einen erhöhten Bedarf infolge der Betreuung von Grundschulkindern am Vormittag.

    Die Betreuung der Kinder durch die Eltern infolge der Schließung von Kitas und Grundschulen geht häufig mit Lohneinbußen einher. Die Aussetzung der Elternbeiträge und Essengelder soll diese Familien in der aktuell schwierigen Situation finanziell entlasten.

    Die Stadtverwaltung Erkner wird diese Verfahrensweise auch den Trägern der Kitas in Erkner empfehlen.

    Offener Brief an die Einwohner Erkners

    Liebe Erkneranerinnen und Erkneraner,

    unsere Stadt, unser Land, ja die ganze Welt befinden sich in einer sehr kritischen Situation. Das Corona-Virus weitet sich zunehmend aus und gefährdet unsere Systeme im Gesundheitswesen, der Versorger und der Versorgung. Seit gestern gelten im Land Brandenburg und der gesamten Bundesrepublik verschärfte Regelungen mit dem Ziel, die dynamische Ausbreitung des Virus einzudämmen. Dieses Ziel hat oberste Priorität und darf keine Abweichungen erlauben.

    Die damit verbunden Einschränkungen treffen uns alle, in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens. Ich kann Ihnen versichern, dass die Verwaltung unserer Stadt mit dem Landkreis Oder-Spree und den Kommunen des Landkreises im intensiven Informations- und Organisationsaustausch stehen und Sie umfassende Informationen auf der Website der Stadt Erkner (www.erkner.de), in den Schaukästen der Stadt Erkner, in sozialen Medien und der Tagespresse erhalten.

    Ich bitte alle Erkneranerinnen und Erkneraner die besonderen Einschränkungen und Verordnungen einzuhalten, auch wenn es sehr schwer fällt, übliche Gewohnheiten abzulegen. Schränken Sie bitte Ihre persönlichen Kontakte auf ein absolutes Minimum ein. Nutzen Sie bitte vorrangig Telefon oder Internet. Nur so schützen Sie sich selbst, aber auch Ihre Familien, Freunde und Kontaktpersonen. Bitte suchen Sie Institutionen  und Bereiche, in denen sich derzeit  viele Menschen aufhalten, so wenig wie nur möglich auf. Dies betrifft vor allem die Einkäufe im Lebensmitteldiscounter oder im Supermarkt. Und wenn es machbar ist, lassen Sie beim Einkaufen Ihre Kinder daheim.  

    Ich möchte keine Angst oder Panik schüren, ich möchte Sie sensibilisieren! Es kommt auf jeden einzelnen an, diese außergewöhnliche Lage zu meistern!

    Ich bin natürlich verärgert über einzelne Egoisten und Ignoranten. Ich bin aber überwiegend stolz und erfreut über das Gesicht unserer Stadt in so einer Notsituation. Es gibt in allen Wohngebieten unserer Stadt bereits Hilfsangebote von Privatpersonen, über Netzwerke, an Briefkästen oder über Aushänge für die Mitmenschen, die dringend unsere Hilfe benötigen. Solidarität kann man nicht anordnen, Solidarität kommt vom Herzen und das hat Erkner. Davon bin ich fest überzeugt! Helfen Sie mit, seien Sie auch ein Teil davon, unterstützen Sie sich gegenseitig, schauen Sie nach Ihren Nachbarn, aber bitte den Mindestabstand von 1,50 Meter einhalten.  Telefonieren Sie mit Ihren nächsten Verwandten! Auch das Thema Vereinsamung kann in diesen Tagen zu einem großen Problem werden!  Mit vielen kleinen Dingen kann in Erkner etwas Großes erreicht werden!

    Wenn Sie Fragen oder Hinweise haben, die unsere Stadt betreffen, rufen Sie uns an. Unsere Verwaltung ist für Sie zentral  unter der Telefonnummer (03362) 795 0 zu erreichen.

    Ich möchte die Gelegenheit nutzen und Danke sagen: Danke an die Ärzte/innen, die Krankenschwestern, das gesamte Pflegepersonal, alle im Handel tätigen Mitbürger/innen, Erzieher/innen, Lehrer/innen, Polizisten/innen, Feuerwehrkameraden/innen, Busfahrer/innen und, und, und…  Danke an all diejenigen,  die das Rad am Laufen halten. Sie alle machen  einen großartigen Job!

    Liebe Erkneranerinnen und Erkneraner, lassen Sie uns gemeinsam ein Lächeln schenken, bleiben Sie optimistisch und besonnen. Ich verbleibe mit dem Spruch dieser Tage: Bleiben Sie gesund. 

    Ihr Bürgermeister Henryk Pilz

    Verschärfte Regelungen aufgrund von Corona

    Seit Montag, 0.00 Uhr, gilt für das Bundesland Brandenburg eine neue Rechtsverordnung zur Eindämmung des Coronavirus. Diese Verordnung nennt sich SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung  und beinhaltet Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg.

    Bis zum 5. April 2020 gilt:

    Das Betreten öffentlicher Orte, wie öffentlicher Wege, Straßen, Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks sind untersagt. Ausnahmen sind:

    • zur Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten und zum Aufsuchen der Arbeitsstelle,
    • für Arztbesuche (auch für dringend medizinisch begründete Physio- oder Psychotherapiebesuche) und Veterinärarztbesuche,
    • zur Abgabe von Blutspenden,
    • zum Besuch von Lebenspartnern,
    • für die Betreuung von älteren und kranken  Menschen und Menschen mit Einschränkungen (die nicht in Einrichtungen betreut werden),
    • für die Ausübung des Sorgerechts im privaten Bereich,
    • für die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
    • für die Begleitung Sterbender sowie  zur Teilnahme an Beisetzungen im allerengsten Familienkreis,
    • für Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie zur Versorgung von Tieren
    • zur Wahrnehmung dringender erforderlicher Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren.

    Diese Erlaubnisse gelten nur unter dem Vorbehalt, dass der Aufenthalt allein oder nur in Begleitung einer weiteren Person erfolgt bzw. der in einem Haushalt lebenden Familie. Es ist jeweils an den Mindestabstand von 1,50 Meter zu denken.

    Grundsätzlich gilt, alle Verkaufsstellen des Einzelhandels sind für den Publikumsverkehr zu schließen. Dies sind vor allem körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ausgenommen von dem Schließverbot sind:

    • Lebensmitteleinzelhandel,
    • Wochenmärkte,
    • Abhol- und Lieferdienste,
    • Getränkemärkte,
    • Apotheken,
    • Sanitätshäuser,
    • Drogerien,
    • Tankstellen,
    • Banken und Sparkassen,
    • Poststellen,
    • Reinigungen,
    • Waschsalons,
    • Zeitungskioske,
    • Bau- und Gartenmärkte,
    • Tierbedarfshandlungen,
    • Großhandel.

    Öffnen dürfen Dienstleister im medizinischen und Gesundheitsbereich und sonstige helfende Berufe, Arztpraxen und Krankenhäuser. Wenn entsprechende Waren und Dienstleistungen angeboten werden, dürfen auch Kaufhäuser, Outlet-Center und Einkaufszentren öffnen.  Diese Einrichtungen können für die bisherige Dauer der Gültigkeit  (19. April 2020) auch sonntags und an den gesetzlichen Feiertagen von 12 Uhr bis 18 Uhr öffnen.  Wenn die Gesundheitsregeln nicht eingehalten werden sollten, kann die jeweilige Einrichtung geschlossen werden.

    In Wartebereichen und in Warteschlangen dürfen sich nicht mehr als zehn Personen aufhalten. Zwischen den Personen ist jeweils ein Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten.

    Das Handwerk und handwerksähnliche Gewerbe sind von diesen Regelungen nicht betroffen.

    Gaststätten müssen geschlossen bleiben. Es darf aber ein Verkauf von zubereiteten Speisen erfolgen, wenn diese geliefert oder abgeholt werden.  Es bleiben weiterhin Clubs, Bars, Kneipen, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen geschlossen.

    Übernachtungsangebote im Inland dürfen nicht für touristische Zwecke genutzt werden, dies betrifft Hotels und Campingplätze. Ausnahme sind Dauercamper oder Zweitwohnsitze.   

    Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)  ist erlaubt.

    Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Für das Publikum geschlossen sind öffentliche und private Sporteinrichtungen, wie Sportanlagen, Schwimmbädern, Tanzschulen, Fitnessstudios, Thermen und Wellnesszentren. Die Vereinstätigkeit ruht. Verboten sind Reisebusreisen und die Wahrnehmung von Angeboten in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen  im außerschulischen Bereich, wie Volkshochschulen und Musikschulen.

    In Krankenhäusern, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen darf kein Besuch empfangen werden. Ausgenommen sind Hospize. Kinder unter 16 Jahre dürfen von nahestehenden Personen einmal pro Tag für eine Stunde Besuch empfangen, aber nicht von Menschen mit Atemwegsinfektionen.

    Werdende Väter oder Väter von Neugeborenen dürfen die Geburtsstationen besuchen, dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Diese Regelung ist neu.

    Erlaubnispflichtige stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe, also Kinder- und Jugendheime und Wohngruppen, setzen ihren Betrieb fort. Die Elternarbeit in diesen Einrichtungen wird aber eingestellt.

    Der Betrieb von Werkstätten und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen sind für eine Notbetreuung zulässig.

    Weitere Infos unter: https://www.landesrecht.brandenburg.de/dislservice/public/gvbldetail.jsp?id=8581

    Hinweis für Eheschließungen

    Es soll für viele Brautpaare der schönste Tag im Leben sein: die Trauung im Standesamt, der Blumenschmuck, das Hochzeitskleid, die Festfrisur, der Fototermin für ein offizielles Hochzeitsfoto, die Feier im Kreise der  Angehörigen und Freunde. Umarmungen, Glückwünsche und, und, und….

    In Zeiten des Coronavirus ist leider alles anders. Das Ministerium des Inneren und Kommunales des Landes Brandenburg hat eine Weisung im Personenstandswesen 1/2020 zur Gewährleistung der Arbeitsfähigkeit der Standesämter während der Corona-Pandemie erlassen.

    Ab sofort gilt:

    • Eheschließungen finden grundsätzlich nur am Behördenstandort statt. In Erkner ist dies das Rathaus an der Friedrichstraße 6-8. Standesamtliche Trauungen im Heimatmuseum oder im Bildungszentrum wird es  bis auf weiteres nicht mehr geben.
    • Gäste zur standesamtlichen Trauung sind nicht mehr zugelassen. Ausnahme sind die eventuell schon vorhandenen Kinder der Eheschließenden und die Trauzeugen.
    • Diese Regelungen gelten auch für die Umwandlung von Lebenspartnerschaften in Ehen.

    Das Standesamt Erkner wird sich mit den Brautpaaren, die in den kommenden Wochen einen Hochzeitstermin vereinbart hatten,  abstimmen, ob der gewählte Termin überhaupt wahrgenommen werden möchte. 

    Für weitere Auskünfte und Fragen ist das Standesamt Erkner telefonisch unter (03362) 795 114 und per E-Mail unter standesamt@erkner.de erreichbar.

    Schul- und Kitaschließungen

    Der Landkreis Oder-Spree hat verfügt, dass ab diesem Mittwoch, 18. März 2020 bis zum 19. April 2020, für die Kitas der Betrieb und für die Schulen die Unterrichtserteilung verboten ist.
    Es schließen damit:
    -    Löcknitz-Grundschule
    -    MORUS- Oberschule
    -    Carl-Bechstein-Gymnasium
    -    Schule mit sonderpädagogischen  Förderschwerpunkt „Lernen“
    -    Evangelische Kita „Am Kirchturm“
    -    Kita der AWO „Eichhörnchen“
    -    Kita der AWO „Kinderhaus Sonnenschein“
    -    Kita des  DRK „Knirpsenhausen“
    -    Kita des DRK Wasserwichtel“
    -    Hort des DRK „Koboldland“.
      
    Auch Spielkreise und intergerierte Ganztagsangebote werden eingestellt.
    Weiter betrieben werden darf in unserer Stadt die Kindertagespflege „Tönchen“ und  die Regine-Hildebrandt-Schule mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“.
      
    Kinder werden betreut, wenn Eltern einen Anspruch im Rahmen einer Notfallbetreuung haben. Einen Antrag auf Notfallbetreuung können Beschäftigte direkt in der Kita ihrer Kinder aus folgenden Bereichen stellen:
    -    Gesundheitswesen , gesundheitstechnischen und pharmazeutischen
         Bereich, medizinischer und pflegerischer Bereich, stationäre und
         teilstationäre Erziehungshilfe
    -    Bundes-, landes- und Kommunalverwaltungen
    -    Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Feuerwehr
    -    Rechtspflege
    -    Justizvollzug, Maßregelvollzug und ähnliche Bereiche
    -    Energie, Abfall, Wasser, öffentlicher Personennahverkehr, IT und
         Telekommunikation
    -    Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel,
         Versorgungswirtschaft
    -    In der fortgeführten Kindertagesbetreuung
     
    Grundvoraussetzung für eine Notbetreuung ist, dass beide Sorgeberechtigte, im Falle der alleinigen Ausübung des Sorgerechts der Inhaber des Sorgerechts in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind und eine häusliche oder sonstige individuelle bzw. private Betreuung nicht organisieren können.
     
    Achtung! Um diesen oben genannten Berufsgruppen in vollem Umfang zu ermöglichen ihrer Tätigkeit nachzugehen, können auch Kinder in einer Notfallbetreuung aufgenommen werden, die bisher gar keine Kita besuchten oder nicht in einer Einrichtung in Erkner  aufgenommen waren. Der gesetzlich vorgeschrieben Impfschutz gegen Masern ist nachzuweisen.

    Dokumente


    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Erkner und Gäste,

    das Rathaus ist ab sofort bis vorerst 19. April 2020 für den öffentlichen Besucherverkehr geschlossen. Wir sind weiterhin für Sie da. Jeder Mitarbeiter der Verwaltung ist telefonisch und auch per E-Mail für den Bürger erreichbar. Nur im dringenden Notfall werden von der Verwaltung Gesprächstermine vergeben.  Die dafür notwendigen Telefonnummern und E-Mail-Adressen sind auf der Homepage der Stadt Erkner unter dem Menüpunkt „Behördenstruktur“ einsehbar. Diese Regelung gilt auch für die Meldestelle.

    Ab sofort werden auch das Gerhart-Hauptmann-Museum, das Heimatmuseum, die Sportstätten der Stadt, die Stadthalle, die Stadtbibliothek, das Stadtarchiv sowie der Jugendklub bis mindestens 19. April 2020 geschlossen.

    Informationen zur Sprechstunde des Bürgermeisters
    Die Sprechstunde des Bürgermeisters wird nur telefonisch stattfinden.

    Informationen zum Bürgerbüro
    Die Mitarbeiter des Bürgerbüros sind telefonisch unter (03362) 795 222, per E-Mail unter buergerbuero@erkner.de oder auch per Post erreichbar.
    Kostenpflichtige Dienstleistungen werden per Rechnung und Vorkasse bearbeitet.
    In dringenden Ausnahmefällen können Termine vereinbart werden.

    Informationen zum Standesamt
    Für Vaterschaftsanerkennungen wird gebeten telefonisch unter (03362) 795 114 einen Termin zu vereinbaren.
    Eine Bearbeitung von Eheanmeldungen, Sterbefällen und Geburten, sowie die Ausstellung von Personenstandsurkunden werden nur per Briefpost erfolgen.
    Zudem wird darum gebeten, Anträge auf Namensänderungen vorerst zu verschieben.
    Für weitere Auskünfte und Fragen ist das Standesamt Erkner telefonisch unter (03362) 795 114 und per E-Mail unter standesamt@erkner.de erreichbar.

    Informationen zur Stadtbibliothek Erkner  
    Alle Bibliothekskunden werden gebeten, die ausgeliehen Bücher bis zum Ende der Schließung bei sich zu Hause zu behalten. Selbstverständlich werden keine Mahngebühren in Rechnung gestellt. Die Bibliothekarinnen sind telefonisch unter (03362) 795 145 oder per E-Mail unter stadtbibliothek@erkner.de zu erreichen. Die Onleihe steht allen Bibliothekskunden wie gewohnt zur Verfügung.

    Informationen zum Gerhart-Hauptmann-Museum
    Das Gerhart-Hauptmann-Museum bleibt vorerst geschlossen. Besichtigungen und Führungen können nicht stattfinden. Die Veranstaltungen im März/April werden abgesagt und je nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Allerdings wird das nicht für alle Veranstaltungen zutreffen. Die schon verkauften Veranstaltungskarten können für spätere Veranstaltungen eingetauscht werden. Archivanfragen sind telefonisch bzw. per E-Mail möglich. Die Museumsverwaltung bleibt weiterhin besetzt. Auf der Internetseite unter www.hauptmannmuseum.de gibt es aktuelle Informationen.

    Informationen zu Corona
    Wer Fragen rund um Corona bzw. den Verdacht hat, erkrankt zu sein, der wird gebeten, umgehend die Notfall-Nummer des Landkreises Oder-Spree unter (03366) 35 20 02 anzurufen.  Auch der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg ist unter der Rufnummer im Zweifelsfall unter 116117 erreichbar.
    Weitere Informationen zum Virus können jederzeit auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de abgerufen werden.
    Ich appelliere an alle Einwohnerinnen und Einwohner unserer Stadt in diesem Zeitraum auch die Vereinstätigkeit ruhen zu lassen und große Menschenansammlungen zu meiden. Es geht um die Gesundheit aller, dafür sind diese strengen Maßnahmen angeordnet worden. Über die weitere Verfahrensweise informiert die Stadtverwaltung auf der Homepage unter www.erkner.de, in den Schaukästen der Verwaltung und über die Tagespresse.

    Bleiben Sie gesund!

    Henryk Pilz
    Bürgermeister der Stadt Erkner


    Der Landkreis Oder-Spree hat unter Telefon 03366 352002 eine Hotline zum Thema Coronavirus eingerichtet. Ab sofort können die Bürger montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr ihre Fragen zur neuen Infektionskrankheit stellen und werden Antworten erhalten. Zu der angegebenen Zeit sind immer Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamtes zu erreichen. Die Verwaltung  weist aber schon jetzt darauf hin, dass die Erreichbarkeit der Hotline zeitweise überlastet sein könnte.
    Die Stadtverwaltung Erkner hat einige wichtige Fakten rund um die Erkrankung, Tipps zur Vorbeugung und rechtliche Belange kurz zusammengetragen:
    Im Dezember 2019 sind ausgehend von der chinesischen Stadt Wuhan Fälle eines neuartigen Coronavirus (Covid-19) aufgetreten. Es handelt sich dabei um eine Lungenerkrankung, die sich rasant in Asien, Australien, den USA und in Europa durch den internationalen Reiseverkehr ausgebreitet hat. In Europa wurden viele Fälle in Norditalien nachgewiesen, nun auch in Deutschland.  
    Coronaviren werden über Tröpfcheninfektion übertragen, genauso wie die Vorgänger SARS und MERS. Erkrankte zeigen vorrangig Infekte der Atemwege. Eine spezifische Behandlung oder gar eine Impfung gegen die Coronaviren existiert zu diesem Zeitpunkt nicht. Allerdings gibt es einen Antigennachweis, so dass eine potentielle Erkrankung schnell nachgewiesen werden kann. Vorbeugend kommen eine Reihe von Hygienemaßnahmen sowie die Isolation von Erkrankten in Betracht.  
    Die Inkubationszeit beträgt sieben bis zehn Tage. Wahrscheinlich ist die Erkrankung bereits in dieser Phase ansteckend. Typisch für die Erkrankung sind erkältungsähnliche Symptome, wie Husten, Fieber, Atemnot und in einigen Fällen auch eine Lungenentzündung.
    Aufgrund der derzeitigen „Grippesaison“  kommt es zu zeitgleichem Auftreten von Erkrankungen durch Influenza-Viren, die ähnliche Symptome wie Corona hervorrufen. Eine Influenza-Impfung trägt zur Vermeidung unnötiger Verdachtsfälle bei. Daher raten Ärzte derzeit, wer noch keine Grippeschutzimpfung hat, kann sich aktuell immer noch mit dem Impfstoff 2019/2020 gegen Influenza impfen lassen.
    Zur Vermeidung einer Infektion empfehlen Gesundheitsexperten:

    • Regelmäßiges richtiges Händewaschen mit Seife 20 bis 30 Sekunden, dabei die Handrücken und zwischen den Fingern nicht vergessen
    • Einwegtaschentücher benutzen  
    • Abstand halten, nicht die Hand geben, keine Umarmungen
    • Räume regelmäßig lüften
    • Keine persönlichen Utensilien, wie Besteck oder Handtücher, mit anderen Personen teilen
    • Niesen in die Ellenbeuge
    • Vermeiden Sie Kontakt mit Personen, die an Atemwegserkrankungen leiden
    • Wer glaubt, sich infiziert zu haben, möge nicht unangemeldet in seiner Hausarztpraxis stehen, sondern zuvor telefonischen Kontakt aufnehmen
    • Wer in einem Risikogebiet weilte oder Kontakt zu einem Infizierten hatte, darf nicht einfach zu Hause bleiben, sondern muss neben dem Arzt auch den Arbeitgeber kontaktieren

    Noch ein wichtiger Hinweis: Die Angst vor einer Ansteckung am Arbeitsplatz oder auf dem Weg zur Arbeit im überfüllten Bus oder der Straßenbahn, der S-oder der U-Bahn, ist kein Grund, um der Arbeit fern zu bleiben.
    Noch mehr Informationen unter www.infektionsschutz.de