Aktuelle Informationen rund um Corona

Eckpunkte der neuen Corona-Umgangsverordnung

Angesichts deutlich sinkender Infektionszahlen hat das Kabinett der Landesregierung die neue „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ beschlossen. Damit ist bis auf wenige konkrete Einschränkungen vieles wieder erlaubt. Die Umgangsverordnung trat am 16. Juni 2021, in Kraft und löst damit die bisherige Eindämmungsverordnung ab.

Die wichtigsten Punkte der neuen Umgangsverordnung sind:

  • Allgemeine Hygieneregelnmüssen weiterhin eingehalten werden.
  • Der Mindestabstandvon 1,5 Metern außerhalb des privaten Raums gilt weiter.
  • Es gibt keine Kontaktbeschränkungen mehr im öffentlichen Raum.
  • Es gibt keine Testpflichtin Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 20,  Ausnahme: Die Testpflicht gilt unabhängig von der Inzidenz immer in Schulen, für Besucherinnen und Besucher in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, für den Kontaktsport drinnen, in Diskotheken und Clubs und für sexuelle Dienstleistungen.
  • Es gibt keine Maskenpflicht mehr im Freien (zum Beispiel: bei Open-Air-Veranstaltungen, auf Versammlungen, auf Wochenmärkten, in der Außengastronomie).
  • Eine Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen öffentlichen Räumen(zum Beispiel: in Geschäften, auf Veranstaltungen, in den Kirchen, im Öffentlichen Personennahverkehr, in Reisebussen, in Umkleideräumen).Bei Veranstaltungen, im Theater, in Konzerthäusern, in Kinos und Spielhallen sowie in Hochschulen gibt es keine Maskenpflicht, wenn zwischen festen Sitzplätzen ein Mindestabstand von einem  Meter eingehalten wird.
  • Es gibt keine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler in Grundschulen. 
  • Eine Maskenpflicht in Schulgebäuden gilt weiterhinfüralle Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal, für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 (außer beim Sport und bei über vierstündigen Klausuren) sowie für alle Besucherinnen und Besucher der Bildungseinrichtungen.
  • Veranstaltungenkönnen grundsätzlich mit bis zu 1000 Teilnehmendenstattfinden (bei Einhaltung des Abstandsgebots, mit Erfassen von Personendaten, in geschlossenen Räumen gilt zudem eine Maskenpflicht und bei Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter zusätzlich Test-, Impf- oder Genesenennachweis).
  • Die Kontaktbeschränkungen für private Feiern aus einem besonderen Anlass sind neu: Bis zu 100 Gäste dürfen  draußen und bis zu 50 Gästen können drinnen feiern. Besondere Anlässe sind zum Beispiel: Verlobungs- und Hochzeitsfeiern, Jubiläen, Geburtstagsfeiern, Einweihungs-, Prüfungs- und Abschlussfeiern.
  • Kontaktbeschränkungen für alle anderen privaten Feiern und Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis, wenn sie in geschlossenen Räumen stattfinden, dann gilt: Es dürfen sich bis zu zwei Haushalte oder insgesamt bis zu zehn Personen (insbesondere zählen Kinder bis 14 Jahren, Geimpfte und Genesene nicht mit) treffen.
  • Pflegeheime und Krankenhäuser: Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner können beliebig viele Besucherinnen und Besucher empfangen (es gibt keine Personengrenze mehr, aber weiterhin muss grundsätzlich eine FFP2-Maske getragen werden, es ist ein Test-, Impf- oder Genesenennachweis zu erbringen).
  • Gaststätten: Es gibt keine Testpflicht für Gäste, die in den Außenbereichen bewirtet werden.
  • Beherbergung: Touristische Übernachtungen sind ohne Beschränkungen möglich. Für alle Beherbergungsstätten gilt: Gäste müssen vor Beginn der Beherbergung einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.
  • Versammlungen (Demonstrationen): Es gelten keine besonderen Einschränkungen oder Personenbegrenzungen mehr. Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln müssen aber immer eingehalten werden.
  • Der Gemeindegesang bei religiösen Veranstaltungen ist wieder erlaubt (das Abstandsgebot ist einzuhalten, in geschlossenen Räumen beträgt er mindestens zwei Meter).
  • Sexuelle Dienstleistungenund Prostitutionsveranstaltungen sind wieder erlaubt (mit dem Erfassen von Personendaten). Es besteht eine grundsätzliche Testpflicht, es gilt eine Maskenpflicht, solange eine sexuelle Dienstleistung noch nicht erbracht wird.
  • Diskotheken und Clubs können wieder öffnen. Personendaten müssen erfasst werden, für Tanzlustbarkeiten in geschlossenen Räumen gilt grundsätzlich eine Testpflicht unabhängig regionaler Inzidenz, es darf nicht mehr als ein Gast pro zehn Quadratmeter begehbarer Fläche in den Raum und es muss stets gelüftet werden.
  • Die Personendaten zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung müssen im Einzelhandel nicht mehr erfasst werden.

Diese Corona-Umgangsverordnung ist bis zum 13. Juli 2021 in Kraft.

Henryk Pilz
Bürgermeister

Corona-Teststellen in Erkner

Die in Erkner seit dem 15.03.2021 eingerichtete Teststelle des Landkreises in der Ladestraße 1 (im Obergeschoss über EDEKA) ist seit dem 07.06.2021 geschlossen.

Den sogenannten Antigen-Schnelltest können Sie weiterhin neben der Stadthalle (ehemaliges Verwaltungsgebäude) in der Julius-Rütgers-Straße 6, täglich von 6.00  ? 20.00 Uhr, ohne Termin durchführen lassen.

Sofern ein anschließender PCR-Test notwendig ist, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt.

Liebe Erkneranerinnen und Erkneraner,

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind nur per Telefon erreichbar. Bei dringenden Anliegen, z. B. im Bürgerbüro, wird um eine vorherige Terminvereinbarung gebeten.

Zweites Testzentrum in Erkner

Im ehemaligen Job-Center-Gebäude, an der Julius-Rütgers-Straße 6, direkt neben der Stadthalle, hat ein zweites Testzentrum für kostenlose Corona-Schnelltests in Erkner geöffnet. Täglich, also auch an den Wochenenden, können sich dort Bürgerinnen und Bürger ohne Voranmeldung in der Zeit von 6 Uhr bis 20 Uhr testen lassen. Extra dafür geschulte Mitarbeiter der Unternehmensgruppe Matthias Große werden im Auftrag des Landkreises Oder-Spree die Proben entnehmen und auswerten.

„Erkner hält zusammen!“

Zur Bewältigung der gegenwärtigen Corona-Krise koordiniert die Stadt Erkner Nachbarschaftshilfe für Bürger*innen, die zur Corona-Risikogruppe gehören (hohes Alter, Immunschwäche oder Grunderkrankungen) und  ihre Wohnung möglichst überhaupt nicht verlassen sollen.

Wer Hilfe benötigt

•    beim Einkaufen (Lebensmittel, Drogerieartikel, Medikamente)
•    beim Essen nach Hause holen (fahrbarer Mittagtisch)

kann sich montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr bei der Stadtverwaltung Erkner unter der Telefonnummer

03362 / 795-154

melden.

Die kostenlose Hilfe wird umgehend organisiert. Es fallen nur die Kosten für die Waren oder das Mittagessen an. Weitere Informationen zum Ablauf und zur Koordination der Hilfe erhalten Sie direkt von der ausführenden Institution. Viele Institutionen machen mit, wie z.B. die Gesellschaft für Arbeit und Soziales e.V. (GefAS), die Kirchengemeinden, das Lokale Bündnis für Familie Erkner und der Seniorenbeirat Erkner. Alle die mithelfen möchten, sind herzlich willkommen und können sich unter der o.g. Telefonnummer melden. Die derzeitige Situation ist für uns alle eine riesige Herausforderung. Wichtig ist, dass wir zusammen halten und uns gegenseitig helfen.

Bitte bleiben Sie gesund!