Aktuelle Informationen rund um Corona

Änderung der Dritten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung

Folgende Anpassungen sind in Kraft getreten:

1. Anhebung des Schwellenwertes für Wegfall der Testpflicht:
Der Schwellenwert für den Entfall der Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises wird von bisher 20 auf 35 erhöht. Das bedeutet: In den kreisfreien Städten und Landkreisen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an mindestens fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 35 liegt, ist in vielen gesellschaftlichen Bereichen die Vorlage eines negativen Testergebnisses bzw. eines Impf- oder Genesenennachweises nicht mehr nötig. Das betrifft zum Beispiel die Innengastronomie, touristische Übernachtungen, Reisebusreisen, Indoor-Sportanlagen, Theater, Kinos und Schwimm- und Spaßbäder.

2. Testpflicht bei Open-Air-Veranstaltungen:
Für Veranstaltungen unter freiem Himmel wird die Personengrenze für die Testpflicht von bisher 500 auf 1000 angehoben, um den Veranstaltern angesichts des Kontrollaufwandes einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen. Das bedeutet: Ab dem 13. Oktober 2021 muss bei Veranstaltungen unter freiem Himmel (zum Beispiel Konzerte, Volksfeste oder Jahrmärkte) mit weniger als 1000 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besucher kein Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden. Weiterhin gelten hier jedoch Abstands- und Hygieneregeln.

3. Ausweitung des optionalen 2G-Modells auf den Gesangs- und Blasinstrumenten-Unterricht: Die sogenannte 2G-Regel ist eine Option, um z. B. in der Gastronomie auf Abstandsregeln und Maskenpflicht verzichten zu können. Zutritt haben dann nur vollständig Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter 12 Jahren. Das 2G-Optionsmodell ist künftig auch für Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen, in denen Gesangs- und Blasinstrumenten-Unterricht stattfindet, möglich. Das bedeutet: Wenn zum Beispiel eine Musikschule sich für das 2G-Optionsmodell entscheidet, entfällt dort beim Singen und beim Spielen von Blasinstrumenten die Pflicht zur Einhaltung eines Abstands von mindestens zwei Metern. Dann dürfen aber nur Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahren an diesem Unterricht teilnehmen. Wichtig: Die Inanspruchnahme des 2G-Modells ist auf die Durchführung des Gesangs- und Blasinstrumenten-Unterrichts beschränkt, erstreckt sich also nicht auf die gesamte Bildungseinrichtung und auf anderen Unterricht.

4. Erprobung von freiwilligen PCR-Pool-Testungen in Schulen: Dem Bildungsministerium wird ermöglicht, im Einvernehmen mit dem Gesundheitsministerium für einzelne Schulen im Rahmen von Pilotprojekten freiwillige PCR-Pool-Testungen zuzulassen. Die Teilnahme an solchen Pool-Testungen ist für die Schülerinnen und Schüler freiwillig. Hintergrund: Bei einem PCR-Pool-Test werden Speichelproben von mehreren Personen gemeinsam in einer Gesamtprobe (dem „Pool") untersucht. Sollte ein Pool positiv auf eine Infektion mit COVID-19 getestet werden, muss zeitnah ermittelt werden, welches Kind betroffen ist. Dafür ist eine individuelle Nachtestung erforderlich. Wenn ein Pool negativ ist, wurde kein Kind der getesteten Schülergruppe positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Für Personen, die nicht an den Pool-Testungen teilnehmen (wollen), gilt die reguläre Testpflicht (zweimal wöchentlich mit der Möglichkeit zur Selbsttestung).

5. Schulen: Es wird klargestellt, dass die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Schulen nicht beim Singen und Spielen von Blasinstrumenten gilt. Dabei entfällt die Tragepflicht nicht für die gesamte Klasse, sondern nur für diejenigen Personen, die tatsächlich Singen oder Blasinstrumente spielen.

Diese Änderungen treten sofort in Kraft und gelten bis zum 9. November 2021.

gez. Katrin Rusch

Dritte Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg

Die 3-G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) bleibt mit dieser neuen Verordnung bestehen und gilt ab dem Schwellenwert von 20 bezogen auf kreisfreie Städte  und Landkreise (entsprechend der 7-Tage-Inzidenz an Neuinfektionen). Die 3-G-Regel betrifft die Innengastronomie, touristische Übernachtungen, Reisebusreisen, Indoor-Sportanlagen und Innen-Spielplätze, Kinos, Theater und Opernhäuser sowie körpernahe Dienstleistungen, bei der die Art der Dienstleistung das Tragen einer Maske nicht zulässt.

Die 2-G-Regel: Beim 2-G-Modell gibt es für Veranstalter und Gäste kaum noch Einschränkungen. Schutzmaßnahmen wie Abstand, Mund-Nasen-Bedeckung, Personengrenzen und Quadratmetervorgaben entfallen. Die Ermöglichung von Kontaktnachverfolgungen und Hygienekonzepte bleiben jedoch überall dort erforderlich, wo diese auch bislang vorgesehen waren. Wer die 2-G-Regelung anwenden möchte, muss Folgendes beachten:

  • Der Zutritt ist ausschließlich für geimpfte und genese Personen sowie Kindern bis zum vollendeten 12. Lebensjahr zu gewährleisten.
  • Nur geimpftes und genesenes Personal darf zum Einsatz kommen. Dies gilt nicht für Personal, das dauerhaft keinen direkten Kunden- oder Gästekontakt hat.
  • Im Zutrittsbereich muss deutlich sichtbar ein Hinweis erfolgen, das der Zutritt nur für geimpfte und genesene Personen erlaubt ist.
  • Zuvor muss dem Gesundheitsamt die schriftlich die Inanspruchnahme des 2-G-Modells mitgeteilt werden.

Für einige Bereiche der Daseinsfürsorge sowie für bestimmte öffentliche Einrichtungen kann das 2-G-Modell nicht in Anspruch genommen werden. Das betrifft Kitas und Schulen. Ebenso wie z. B. Ämter und Verwaltungen, den öffentlichen Personennahverkehr, Einzel- und Großhandel, Einrichtungen der Grundversorgung oder lebenswichtige Dienstleistungen. Ausgenommen von der 2-G-Regel sind auch Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive, öffentliche Bibliotheken Freizeitparks, Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten, Schwimmbäder und Freibäder. Hier sollen weiterhin geimpfte, genesene und getestete sowie alle Personen, die von der Testpflicht befreit sind, Zutritt haben können.

Ausnahmen von der Testpflicht: Die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sowie und dies ist neu, für vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder.  Von der Testpflicht ausgenommen sind wie bisher Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes der von ihnen besuchten Schule regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus getestet werden. Und natürlich müssen alle Personen, die einen Impf- oder Genesenennachweis haben, keinen Testnachweis vorlegen.

Quarantäneregeln für Schulen und Kitas:

  • Die Anordnung einer Absonderung von Kontaktpersonen wird auf möglichst wenige Personen beschränkt. Sie wird insbesondere auf die Schüler beziehungsweise Kinder eingegrenzt, die engen Kontakt zur infizierten Person hatten.
  • Bei asymptomatischen engen Kontaktpersonen endet die Absonderung frühestens nach fünf Tagen mit dem Vorliegen eines Testnachweises.
  • Gegenüber geimpften und genesenen Personen werden keine Absonderungsmaßnahmen angeordnet.

Großveranstaltungen: Es gibt eine Personenobergrenze für Großveranstaltungen. Zu Veranstaltungen und Festivals sowie in Diskotheken und Clubs dürfen nicht mehr als 5000 Personen gleichzeitig.

Private Feiern: Private Feiern und sonstige Zusammenkünfte im Familien- , Freundes- und Bekanntenkreis sind wie bisher unter freiem Himmel mit bis zu 100 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 gleichzeitig anwesenden Gästen erlaubt. Geimpfte und genesene Personen zählen hier nicht mit.

Verzicht auf das Abstandgebot: Bei religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen, bei sonstigen Veranstaltungen und in Kultur- und Freizeiteinrichtungen kann auf die Einhaltung des Abstandgebotes verzichtet werden, wenn alle Personen durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen.

Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 13. Oktober außer Kraft.

Henryk Pilz, Bürgermeister

Corona-Teststellen in Erkner

Die in Erkner seit dem 15.03.2021 eingerichtete Teststelle des Landkreises in der Ladestraße 1 (im Obergeschoss über EDEKA) ist seit dem 07.06.2021 geschlossen.

Den sogenannten Antigen-Schnelltest können Sie weiterhin neben der Stadthalle (ehemaliges Verwaltungsgebäude) in der Julius-Rütgers-Straße 6, täglich von 6.00  ? 20.00 Uhr, ohne Termin durchführen lassen.

Sofern ein anschließender PCR-Test notwendig ist, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt.

Liebe Erkneranerinnen und Erkneraner,

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind nur per Telefon erreichbar. Bei dringenden Anliegen, z. B. im Bürgerbüro, wird um eine vorherige Terminvereinbarung gebeten.

Zweites Testzentrum in Erkner

Im ehemaligen Job-Center-Gebäude, an der Julius-Rütgers-Straße 6, direkt neben der Stadthalle, hat ein zweites Testzentrum für kostenlose Corona-Schnelltests in Erkner geöffnet. Täglich, also auch an den Wochenenden, können sich dort Bürgerinnen und Bürger ohne Voranmeldung in der Zeit von 6 Uhr bis 20 Uhr testen lassen. Extra dafür geschulte Mitarbeiter der Unternehmensgruppe Matthias Große werden im Auftrag des Landkreises Oder-Spree die Proben entnehmen und auswerten.

„Erkner hält zusammen!“

Zur Bewältigung der gegenwärtigen Corona-Krise koordiniert die Stadt Erkner Nachbarschaftshilfe für Bürger*innen, die zur Corona-Risikogruppe gehören (hohes Alter, Immunschwäche oder Grunderkrankungen) und  ihre Wohnung möglichst überhaupt nicht verlassen sollen.

Wer Hilfe benötigt

•    beim Einkaufen (Lebensmittel, Drogerieartikel, Medikamente)
•    beim Essen nach Hause holen (fahrbarer Mittagtisch)

kann sich montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr bei der Stadtverwaltung Erkner unter der Telefonnummer

03362 / 795-154

melden.

Die kostenlose Hilfe wird umgehend organisiert. Es fallen nur die Kosten für die Waren oder das Mittagessen an. Weitere Informationen zum Ablauf und zur Koordination der Hilfe erhalten Sie direkt von der ausführenden Institution. Viele Institutionen machen mit, wie z.B. die Gesellschaft für Arbeit und Soziales e.V. (GefAS), die Kirchengemeinden, das Lokale Bündnis für Familie Erkner und der Seniorenbeirat Erkner. Alle die mithelfen möchten, sind herzlich willkommen und können sich unter der o.g. Telefonnummer melden. Die derzeitige Situation ist für uns alle eine riesige Herausforderung. Wichtig ist, dass wir zusammen halten und uns gegenseitig helfen.

Bitte bleiben Sie gesund!