Erkner und der Klimaschutz

Der Ausstoß von Treibhausgasen soll bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 sinken. Dies beschloss der EU-Gipfel in Brüssel. Die Europäische Union hat ihr Klimaziel damit deutlich verschärft. Bis 2020 galt ein Ziel von minus 40 %. Die Verschärfung soll helfen, das Klimaabkommen von Paris umzusetzen und die gefährliche Erwärmung der Erde zu bremsen.

Als Klimaschutzmaßnahme wird seit 2017 die Elektromobilität in der Stadt vorangetrieben. Im Frühjahr 2018 ist die erste PKW-Ladesäule der Stadt Erkner ans Netz gegangen. Diverse Maßnahmen zum weiteren Ausbau der E-Mobilität sind für die nächsten Jahre geplant.

In den Jahren 2020/2021 soll eine Klimaschutzstrategie mithilfe einer sog. Fokusberatung erarbeitet werden, um Klimaschutzmaßnahmen konzeptionell zu steuern. Die Stadtverwaltung hat in 2020 eine umfangreiche Arbeitsstudie zu den klimarelevanten Bereichen des städtischen Lebens sowie der kommunalen Infrastruktur entwickelt. Hierbei wurden die zu bearbeitenden Handlungsfelder bzw. energiespezifischen Sektoren definiert.

Bereits mit der Entwicklung der Arbeitsstudie entstand Klarheit über die umfangreichen und vielschichtigen Aufgaben der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit den klimapolitischen Zielen der EU und den zu erwartenden Auflagen.

Im Rahmen eines Klimaschutzmanagements soll neben dem Einsatz eines Klimaschutzmanagers als staatlich geförderte Personalstelle ab 2022 auch ein Klimaschutzkonzept für Erkner erarbeitet werden.

Zudem wird 2021 in der Stadt Erkner ein Klimarat gebildet, der sich zukünftig mit den umwelt- und klimaschutzrelevante Themen in Erkner beraten soll.

Die Verminderung von Treibhausgasemissionen liegt gleichermaßen im Interesse der Kommunen und ihrer Bürger, zumal die Schonung der Ressourcen zugleich auch zur Kostensenkung beiträgt. Die Stadt Erkner ist deshalb bereits seit Jahren in Sachen Klimaschutz aktiv und wird diese Arbeit kontinuierlich fortsetzen.

Neben den eigenen Anstrengungen vor allem im Bereich der kommunalen Liegenschaften und der Straßenbeleuchtung setzt die Stadtverwaltung auf Information der Bürger und Gewerbetreibenden. Die „Klimaschutzrubrik“ auf der Homepage der Stadt dient genau diesem Ziel und bietet neben Grundinformationen auch zahlreiche Links zu einschlägigen Internetseiten an.


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