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Gewerbe, Forschung & Industrie

In Erkner sind derzeit 993 Unternehmen ansässig. Die Branchenschwerpunkte der ansässigen Unternehmen liegen unter anderem in den Bereichen Bau, Banken I Versicherungen, Einzelhandel, Dienstleistungen, Chemie- und Solarindustrie, sodass die Stadt Erkner als traditionsreicher Chemiestandort weiterbesteht. 

Die Einstufung der Stadt als Mittelzentrum hat sich positiv auf die Infrastruktur und die wirtschaftliche Entwicklung ausgewirkt. Die Gewerbesteuereinnahmen stiegen kontinuierlich.

Gewerbegebiete

Die zwei Gewerbegebiete Erkners liegen im nördlichen Teil von Erkner. Der Gewerbe- und Industriepark TEWE ist mit 15 ha das größte Gewerbegebiet Erkners. Das kommunale Gewerbegebiet „Zum Wasserwerk“ umfasst 7 ha.

Die verkehrsgünstige Lage macht eine Gewerbeansiedlung in der Stadt Erkner attraktiv. Dank der Anschlussstelle (6a) Erkner der Bundesautobahn 10, dem Bahnhof mit Halt des Regionalexpresses und dem Endpunkt der S-Bahnlinie S3 verfügt die Stadt über eine herausragende Anbindung an die öffentliche Verkehrsinfrastruktur. Erkner grenzt unmittelbar an den Stadtbezirk Berlin-Treptow-Köpenick und an den Tesla-Standort Grünheide.

Das kommunale Gewerbegebiet Zum Wasserwerk wurde durch das Förderprogramm "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" nach dem 19. Rahmenplan durch das Land Brandenburg mit 50 % gefördert. Es ist zu ca. 90 % mit den Branchen produzierendes Gewerbe, Handwerksbetriebe, Dienstleistungen und Handel besiedelt. 

Die Flächen des Gewerbe- und Industrieparks TEWE sind zurzeit zu 45 % durch Verkauf bzw. Vermietung belegt und beherbergen ähnliche Branchen wie das kommunale Gewerbegebiet. Die Bodenrichtwertkarte mit den zonalen Abgrenzungen und Erläuterungen sowie der Grundstücks-Marktbericht können bei der Gutachterstelle des Gutachterausschusses bezogen werden.

Kontakt

Stadt Erkner
Ressort 20 I Finanzen & Wirtschaft
Kämmerer I Werkleitung Eigenbetrieb "Sportzentrum Erkner"
Herr Matuszak
Friedrichstraße 6 - 8
15537 Erkner

Telefon +49 3362 795-202
Fax +49 3362 795-29 202
matuszak@erkner.de

Sprechzeiten

Dienstag

09:00 - 12:00 Uhr
13:30 - 18:00 Uhr

Donnerstag     

13:30 - 17:00 Uhr

Unternehmen im Porträt

In den zurückliegenden Jahren haben sich in Erkner zunehmend Betriebe niedergelassen, die sich mit der Errichtung und dem Betrieb von Solaranlagen für die Solarstromproduktion beschäftigen. Nachfolgend werden einige der wichtigsten Betriebe und Einrichtungen Erkners kurz vorgestellt.

Prefere Resins

Die Prefere-Resins-Gruppe ist ein international führender Hersteller von Phenol-, Spezialharnstoff- und Melaminharzen sowie hochwertigen Derivaten der Methanol-(C1)-Chemie für Bau, Isolierung und Industrie. Das Unternehmen ist sich bewusst, eine wichtige Verantwortung für Mensch, Natur und Klima zu tragen. Mit der "Mission Zero 2050" ist Prefere Resins auf dem Weg zur Produktion von Harzen mit einem deutlich geringen CO2-Fußabdruck. 

In den Prefere-Entwicklungslaboren wird der Traum vorangetrieben, die Produktion langfristig auf biobasierte Rohstoffe umzustellen. Mit Erfolg, wie die Verleihung des Brandenburger Innovationspreises 2021 zeigt. Auch bei der Herstellung der Harze wird der CO2-Ausstoß kontinuierlich reduziert und Prozesse optimiert.

Luftbild Gewerbegebiet
© Stadt Erkner I Frieder Salms

Dr.-Hans-Lebach-Straße 6
15537 Erkner

Telefon +49 3362 720
holding@prefere.com
www.prefere.com

SUNfarming Group

Gelände Sumfarming
© SUNfarming GmbH

Zum Wasserwerk 12
15537 Erkner

Telefon +49 3362 8859120
info@sunfarming.de
www.sunfarming.de

Die SUNfarming Group gestaltet seit fast 20 Jahren aktiv und nachhaltig die Energiewende mit ihren Solarparks im In- und Ausland. Die Unternehmensgruppe ist mit mehr als 100 Mitarbeitenden weltweit in vielen Regionen tätig. Die Aktivitäten umfassen dabei Projektentwicklung, technische und organisatorische Planung, die Errichtung und den Betrieb von Solaranlagen sowie die Finanzierung und Betreuung von Projekten und Gesellschaften.

Insbesondere mit den eigens entwickelten innovativen Freiflächen-, Agri- und Öko-Solarparks ergeben sich für die Land- und Forstwirtschaft mit Doppelnutzungskonzepten vielfältige ökologische Vorteile. Auch für den privaten Bereich gibt Fotovoltaiklösungen, denn Solarstrom ist schon heute die günstigste und sicherste Energiequelle weltweit.

Bildungszentrum Erkner e. V. 

Seminar- und Tagungshotel***Superior

Nach Gründung des Vereins Bildungszentrum Erkner e. V. 1993 wurde das Bildungszentrum Erkner im Dezember 1995 eröffnet und prägt seither das Stadtbild von Erkner. Es ist ein großer Arbeitgeber und mehrfach ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb.

Das Bildungszentrum Erkner organisiert und managt Tagungen, Seminare, Kongresse und Bankettveranstaltungen für Verbände, Vereine, Firmen und Individualgäste. Im Haus stehen 250 Hotelzimmer zur Verfügung. Moderne Medientechnik in 30 multifunktionalen Tagungs- und Gruppenarbeitsräumen sowie Ruhezonen und kommunikative Treffpunkte schaffen den perfekten Rahmen für Veranstaltungen aller Art. Eine gesunde und ausgewogene Küche sowie eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten runden das Angebot ab.  

Mit dem Bildungszentrum Erkner wurde in der Bundesrepublik Deutschland erstmalig eine trägerübergreifende Bildungseinrichtung der Sozialversicherung geschaffen. Mitglieder des Vereins sind der Bundesverband der Betriebskrankenkassen, die Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg, die Deutsche Rentenversicherung Nord und die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland. Außerordentliches Mitglied des Vereins ist die Deutsche Rentenversicherung Bund.

Aussichtsturm BZE und Hotelkomplex mit vorstehender Parkanlage
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Seestraße 39
15537 Erkner

Telefon +49 3362 7690
Fax +49 3362 769909
empfang@bz-erkner.de
www.bz-erkner.com

Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS)

Blick über Flakenfließ auf IRS Backsteingebäude
© Stadt Erkner I Stefan Günther

Flakenstraße 29 - 31
15537 Erkner

Telefon +49 3362 7930
Fax +49 3362 793-111
kontakt@leibniz-irs.de
www.leibniz-irs.de

Das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) untersucht die Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Veränderungen und der Transformation von Städten, Dörfern und Regionen. Es ging 1992 als „Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung" aus dem „Institut für Städtebau und Architektur (ISA)" hervor, das der Bauakademie der DDR angehörte. Das Institut war in der ersten Hälfte der 1990er-Jahre noch auf zwei Standorte in Berlin verteilt, 1995 erfolgte der sukzessive Umzug an den heutigen Standort in Erkner. Seit 1995 ist das IRS Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. 

Im Mittelpunkt der Forschung der rund 50 Wissenschaftler:innen stehen handelnde Menschen, die Wandlungsprozesse gestalten. Mit seiner Forschung trägt das IRS zum Verständnis aktueller Herausforderungen in der Raumentwicklung sowie ihrer sozialen, wirtschaftlichen und historischen Hintergründe bei. Es unterstützt Akteur:innen aus Politik und Zivilgesellschaft mit dem Ziel, sozialräumliche Ungleichheit zu verringern und die nachhaltige Entwicklung von Räumen zu fördern. Das IRS betreibt mit den Wissenschaftlichen Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR zudem ein international nachgefragtes Facharchiv.