Sternsinger segnen das Rathaus Erkner
Am Dreikönigstag herrschte im Rathaus Erkner eine besondere Atmosphäre: Eine Kindergruppe von Sternsingern sowie Mitarbeitende der Verwaltung versammelten sich im Eingangsbereich und stimmten gemeinsam Lieder an. Anlass war der traditionelle Besuch der Sternsinger, die Caspar, Melchior und Balthasar sowie ihr Gefolge repräsentierten. Mit ihrem Gesang begrüßten sie das neue Jahr und spendeten der Stadtverwaltung den Segen "Christus mansionem benedicat" – "Christus segne dieses Haus". Der Segensschriftzug wurde anschließend gut sichtbar über dem Fahrstuhl im Empfangsbereich durch die Kinder angebracht.
Erkners Bürgermeister Henryk Pilz begrüßte die Sternsinger persönlich. Er dankte den Kindern und Begleitenden für ihr Engagement und die Weitergabe dieser wichtigen Botschaft und Tradition.
Auch in diesem Jahr waren die Sternsinger ökumenisch unterwegs. Wie Hansjörg Blattner, Pfarrer der katholischen Pfarrei St. Jakobus, betonte, wurden die Kinder aus der katholischen Gemeinde von Kindern der evangelischen Gesamtkirchengemeinde an Löcknitz und Spree unterstützt.
Die diesjährige Sternsingeraktion macht auf die Situation von Kindern in Bangladesch aufmerksam und steht unter dem Motto "Schule statt Fabrik". Trotz positiver Entwicklungen müssen dort weiterhin rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten. Die Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich dafür ein, Kinder aus solchen Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

