Hochbau
Hier finden Sie Informationen zu den aktuellen Hochbauprojekten der Stadt Erkner, insbesondere zu den kommunalen Objekten, wie etwa zu den Kitas, unseren Museen und den Schulen im Stadtgebiet.
Grundschulerweiterung
Im Februar begannen die Bauarbeiten der neuen Dreifeldsporthalle auf dem Gelände des Hortes Koboldland direkt hinter der Löcknitz-Grundschule. Nach aktuellem Planungsstand ist mit einer Fertigstellung des Bauvorhabens im März 2027 zu rechnen.
Kontakt
Stadt Erkner
Hochbau
Frau Curin-Genterczewsky
Friedrichstraße 6 - 8
15537 Erkner
Telefon +49 3362 795-164
Fax +49 3362 795-29 164
curin-genterczewsky@erkner.de
Termine nach Vereinbarung
Museumshof am Sonnenluch

01 I 2026
Das Kolonistenhaus auf dem Gelände des Heimatmuseums wurde um 1760 erbaut und ist das älteste Bauernhaus Erkners. Dieses denkmalgeschützte Fachwerkhaus ist mit einem Stroh- und Rohrdach eingedeckt. Das Gebäude wurde 1995 mit Fördermitteln des Landes Brandenburg von Grund auf saniert und wird seitdem regelmäßig professionell instandgehalten.
Nach fast 30 Jahren machte es sich nun erforderlich eine Neueindeckung des Reetdaches vorzunehmen. Unter Einholung einer denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis sowie bereit gestellter Fördergelder vom Land und Bund konnte das Reetdach im November 2024 durch die Stadt erneuert werden. Dabei wurde ein „Mecklenburger First“ ausgeführt. Parallel erfolgte eine zusätzliche Dämmung im Kehlbalkenbereich.
Weiterhin wurde auf dem Ensemble des Museumshofes eine Überdachung für die Kamerunschafe errichtet. Die Regenwassersammelgrube wurde saniert.
Es steht nun auch eine mobile Bühne auf der Streuobstwiese für sommerliche Veranstaltungen zur Verfügung.
Nach erteilter Baugenehmigung soll nun endlich In diesem Jahr der kleine Neubau zur Unterbringung und Lagerung der historischen Kostüme starten.
KITA Koboldland und KITA Knirpsenhausen
01 I 2026
In beiden Kindertagesstätten wurden in den Kellerräumen Lüftungsanlagen eingebaut, um für ausreichende Belüftung zu sorgen.
In der KITA Koboldland werden in diesem Jahr die Abdichtungsarbeiten an den Kelleraußenwänden und Sockel abschnittsweise weitergeführt.

Kita Eichhörnchen

01 I 2026
In der KITA Eichhörnchen war eine umfangreiche Sanierung der elektrischen Anlagen erforderlich. Dabei wurde auch die Beleuchtung in den Gruppenräumen auf LED umgerüstet.
Jugendclub
01 I 2026
Um das Gebäude für die Jugendarbeit nutzen zu können, waren umfangreiche Sanierungsarbeiten zunächst im Innenbereich des Gebäudes notwendig. Es mussten Forderungen nach Barrierefreiheit, Brandschutz, Schallschutz und der Tragsicherheit erfüllt werden. Dabei wurden die elektrischen Anlagen, Heizung-, Lüftung - und Sanitäranlagen erneuert. Es erfolgte der Einbau von neuen Fußböden, Fenstern, Türen, Unterdecken sowie einer Schließ- und Einbruchmeldeanlage. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten wurden Anfang 2025 die sanierten Räumlichkeiten zur Nutzung an die Stiftung Sozialpädagogisches Institut „Walter May“ (SPI), Niederlassung Brandenburg, übergeben.
Dieses Jahr soll der feuchte Keller abgedichtet und saniert werden. Auch werden die Außenanlagen überplant und entsprechend erneuert.
Bereits jetzt ist der Jugendclub durch den Betreiberwechsel und die Gebäudeteilsanierung zu neuen Leben erwacht und bietet den Jugendlichen ein „Zuhause am See“.

Bauhof

01 I 2026
Die Mitarbeitenden des Bauhofs Erkner sind täglich im Einsatz, um Straßen, Wege und Grünanlagen in der Stadt zu pflegen. Der Bauhof hat sein Quartier in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Dort befindet sich das ehemalige Feuerwehrdepot in dem u. a. die Mitarbeitenden ihre Räumlichkeiten haben und dann befindet sich auf dem Areal noch das Werkstattgebäude. Dieses bestehende Gebäude mit Fahrzeughallen, Lagern und Werkstätten ist über viele Jahre mehrfach erweitert worden und entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Bereits im Jahr 2022 wurde daher untersucht, ob ein Neubau oder die Erweiterung und Sanierung des Bestands sinnvoller ist. Aus ökologischen Gründen fiel die Entscheidung bewusst für den Erhalt des Gebäudes: Die bestehende Gebäudestruktur wird weitergenutzt, Ressourcen geschont und gleichzeitig zeitgemäß modernisiert.
Die Baumaßnahme umfasst die Erweiterung der Fahrzeughalle um größere Garagen sowie eine umfassende Sanierung, Anpassung der Raumstrukturen und energetische Verbesserung. Dazu gehören unter anderem neue Dämmungen an Dach, Außenwänden und unter der neuen beheizten Bodenplatte, eine moderne Heiztechnik mit Luft-Wärmepumpe sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, welche den Energiebedarf des gesamten Bauhofs künftig selbst decken kann.
Die Baugenehmigung wurde im Dezember 2023 erteilt, Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) konnten erfolgreich gesichert werden. Seit dem Baubeginn im Frühjahr 2024 läuft der Betrieb des Bauhofs trotz der Bauarbeiten parallel weiter. Der Erweiterungsbau mit den neuen größeren Garagen wurde bereits im Winter 2024/25 als Rohbau erstellt, sodass die neuen Garagen schon genutzt werden konnten. Die Arbeiten des Rohbaus wurden 2025 fortgesetzt, deren Großteil auch aus statischen und brandschutztechnischen Sanierungen gehörten. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für 2026 vorgesehen.
Aktuell laufen die Arbeiten des Innenausbaus mit Putzarbeiten, Trockenbauarbeiten und Einbau von neuen Toren, Türen und Fenstern. Die Bodenplatte wird derzeit schon mit der Luft-Wärmepumpe als Frostschutz beheizt. Im Frühjahr werden die Arbeiten im Außenbereich an Dach und Fassade weitergeführt und der gesamte Ein- und Anbau der technischen Anlagen, wie Lüftung und Photovoltaik-Anlage wird erfolgen.
Feuerwache
01 I 2026
Komplett saniert wurde das Flachdach, einschließlich der Blitzschutzanlage der Fahrzeughalle der Feuerwache. Es erfolgte eine Ertüchtigung der Abgas-Absauganlage für die Fahrzeuge nach gültiger Vorschrift. Weiterhin waren diverse Instandhaltungsmaßnahmen an den technischen Anlagen sowie Fenster, Türen und Tore notwendig.
Auch in diesem Jahr sind weitere Sanierungsmaßnahmen vorgesehen. So ist zum Beispiel nach 30-jähriger Nutzung die Dachsanierung, einschließlich der Gauben des Hauptgebäudes, erforderlich.
Letztlich sind die Investitionen in die Feuerwache Erkner elementar für den Brand- und Katastrophenschutz der Stadt sowie der Region. Sie sind von äußerster Priorität und zollen dem großen Engagement der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Erkner Respekt.





