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09.06.2026

21. Bechstein-Gedenkkonzert

"Lebensfreude" mit Pianist Andreas Gundlach

Die Stadt Erkner lädt am Donnerstag, 18. Juni 2026, um 18:00 Uhr zum 21. Bechstein‑Gedenkkonzert in die Aula des Carl‑Bechstein‑Gymnasiums ein. Unter dem Titel "Lebensfreude" gestaltet der Pianist Andreas Gundlach einen Abend voller musikalischer Kontraste – von klassischer Virtuosität bis zu spontanen Improvisationen.

Gundlach verbindet Werke großer Komponisten wie Bach, Chopin, Liszt und Gershwin mit eigenen Fantasien, humorvollen Momenten und einer beeindruckenden Spielfreude. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das die Ausdruckskraft des Bechstein‑Flügels eindrucksvoll zur Geltung bringt.

Zur Einstimmung auf den Konzertabend und anlässlich des 200. Geburtstags von Carl Bechstein singt der Modern Pop Choir des Carl‑Bechstein‑Gymnasiums unter der Leitung von Rico Haring.

Aufgrund der begrenzten Platzkapazität wird eine vorherige Anmeldung empfohlen unter Tel. +49 3362 795‑153 (Frau Schirnick) oder +49 3362 795‑103 (Frau Sell).

Künstlerporträt: Pianist und Komponist Andreas Gundlach

Der 1975 in Hannover geborene Pianist studierte Klavier und Komposition an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden. Seit 1997 ist er Mitglied der Dresdner Sinfoniker. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er unter anderem mit außergewöhnlichen Projekten wie:

  • der "Robotersinfonie", dirigiert von einem dreiarmigen Roboter,
  • dem Concerto Grosso "Vapora Fortis" für fünf Schaufelraddampfer,
  • Auftragskompositionen für das Sorbische National Ensemble, darunter die "Spreewälder Sagennacht".

Von 2011 bis 2022 war Gundlach festes Mitglied der Gregor‑Meyle‑Band und wirkte an mehreren Albumproduktionen mit. Auf dem 2020 erschienenen Album "Tutto Andrà Bene" stammen die Streichquartett‑Arrangements aus seiner Feder.

Gundlachs künstlerische Handschrift verbindet klassische Tradition, Improvisation, Humor und Entertainment – eine Mischung, die sein Publikum immer wieder begeistert. Er zählt zu den vielseitigsten Musikern seiner Generation.

Andreas Gundlach
© Andreas Neuthe