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02.03.2026

L 30: Fortsetzung der Arbeiten in der Friedrichstraße und auf der Flakenfließbrücke

Mitteilung des Landesbetriebs Straßenwesen

Die Winterpause ist vorerst vorbei: Aufgrund der derzeit milden Temperaturen können die Arbeiten auf der Landesstraße L 30 im Bereich der Friedrichstraße und der Flakenfließbrücke in Erkner (Oder-Spree) fortgeführt werden. 

Friedrichstraße

Im ersten Bauabschnitt vom ovalen Kreisverkehr bis auf Höhe des Kinos wird die Standsicherheit der 27 Bäume geklärt. Dafür ist ein dreistufiger Prozess erforderlich, der insgesamt voraussichtlich drei Wochen in Anspruch nehmen wird.

Stufe 1: Zugversuche

Wenn der Erdboden vollständig frostfrei und nicht wasserdurchweicht ist, werden ab Montag, den 2. März 2026 Begutachtungen durch Zugversuche an den Bäumen durchgeführt. Dabei wird gemessen, wie die Bäume auf eine angelegte Windersatzlast reagieren. Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger wird der Geh- und Radweg während der Zugversuche abschnittsweise kurzzeitig gesperrt.

Stufe 2: Auswertung und Gutachten

Im Anschluss werden die Messergebnisse ausgewertet und ein Gutachten erstellt.

Stufe 3: baumpflegerische Maßnahmen

Auf Grundlage des Gutachtens werden die erforderlichen baumpflegerischen Maßnahmen umgesetzt und der Bauablaufplan entsprechend der Ergebnisse angepasst. Parallel dazu finden bereits jetzt Abstimmungen mit der Baufirma statt, um die folgenden Bauabschnitte zu optimieren und mögliche Arbeiten vorzuziehen.

Sobald der Termin zur Freigabe des ersten Bauabschnitts und Beginn des zweiten Bauabschnitts in der Friedrichstraße feststeht, wird der Landesbetrieb Straßenwesen informieren.

Flakenfließbrücke

Auf der Brücke wird die Übergangskonstruktion, die zwischen der Brücke und der Straße liegt, eingeschalt und betoniert. Im nächsten Schritt wird Gussasphalt im derzeit gesperrten östlichen Gehweg- und Flügelbereich aufgebracht, Borde ausgerichtet und die Verkleidung am Längsträger angebracht. Danach wird der Gehweg für die Nutzung freigegeben. Im Anschluss dazu wird der westlich gelegene Gehweg gesperrt und abgefräst. Die alte Übergangskonstruktion wird dort aus- und eine neue eingebaut. Zudem steht die Instandsetzung des Brückenüberbaus auf dem Bauplan. Dort wird an der Unterseite der Beton instandgesetzt, der Korrosionsschutz aufgebracht und der Überbau anschließend abgedichtet. Die Firma Berger Bau beginnt bereits am 2. März 2026 mit den Bauarbeiten vor dem Brückenbauwerk. Nach der Einrichtung der Baustellensicherung wird am 3. März 2026 mit dem Asphaltfräsen von der Brücke bis zur Beuststraße begonnen. Weitere Arbeiten sind dann der Bau von Regenwasserschächten und -leitungen vor der Brücke sowie der Bau von Bordanlagen im Brückenanschlussbereich.

Die großräumige Umleitung für die Baumaßnahme bleibt unverändert bestehen und auch innerhalb der Stadt wird der Verkehr weiterhin vom Friedensplatz über die L 30, Bahnhofstraße zur Julius-Rütgers-Straße, Leo-Hendrik-Baekeland-Straße und Rudolf-Breitscheid-Straße zur L 38, Fürstenwalder Straße zum Kreisverkehr L 30/L 38 umgeleitet. Gleiches gilt für die Gegenrichtung.