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13.05.2026

Tag der befreiung

Kranzniederlegung am 8. Mai 2026 in Erkner

Aus Anlass des Tages der Befreiung vom Nationalsozialismus und dem Ende des Zweiten Weltkrieges fand eine Kranzniederlegung am 8. Mai 2026 am Obelisken in Erkner statt. An dem Gedenken nahmen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus der Zivilgesellschaft, von Vereinen, Verbänden und Institutionen statt.

"Für uns in Deutschland ist dieser Tag ein Tag der Befreiung - eine Befreiung von einer Diktatur, die unermessliches Unrecht begangen hat", so Bürgermeister Henryk Pilz in seiner Ansprache. "Das wir heute in Frieden, Freiheit und Rechtstaatlichkeit leben dürfen, verdanken wir denjenigen, die sich dem NS-Regime widersetzt haben, den Alliierten, die uns vom Faschismus befreiten und den Menschen, die nach 1945 unser Land neu aufgebaut haben. Gerade in einer Zeit, in der Kriege wieder näher an uns heranrücken, in der Hass, Ausgrenzung und Antisemitismus erneut lauter werden, ist es wichtiger denn je, die Lehren aus unserer Geschichte wachzuhalten."

Nach dem Ablegen der Blumengebinde und einer Schweigeminute sprach Hansjörg Blattner, Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius, ein Gebet, welches Papst Leo XIV. wenige Tage zuvor gehalten hatte. Dies endete mit den Worten "Möge der Wahnsinn des Krieges ein Ende finden."

Kranzniederlegung Tag der Befreiung 2026
© Stadt Erkner
Zahlreiche Blumen wurden am Obelisken zum Tag der Befreiung niedergelegt